gionen des Hauſes herunterkam (der prächtige Flügel war ſchon vorher verkauft worden); dieſes probirte die junge Dame mit ſchneller und gewandter Hand (was den Offi⸗ zier abermals erröthen und zuſammenfahren machte), und darauf fing nun, als es an die Reihe kam, ihr Agent an, zu bieten. .
Allein hier zeigte ſich ei Concurrenz. Der hebräl⸗ ſche Adjutant im Dienſte des an dem Tiſche ſitzenden Offiziers bot gegen den hebräiſchen Herrn im Dienſte der Elephanten⸗Käufer, und es entſpann ſich nun ein äußerſt lebhafter Kampf um dieſes kleine Pianoforte, wobei die Kämpfenden von Herrn Hammerdown gehörig ermuthigt wurden.
Endlich gaben, als das Daraufbieten einige Zeit ge⸗ dauert hatte, der Capitän und die Dame, ſo den Ele⸗ phanten gekauft, den Wettkampf auf; und als der Ham⸗ mer auf den Tiſch niederſank, ſagte der Auctionator: — „Herr Lewis, fünf und zwanzig Pfund,“ und ſo wurde der Auftraggeber des Herrn Lewis Eigenthümer des klei⸗ nen tafelförmigen Pianofortes. Nachdem ſo der Kauf zu Stande gekommen war, richtete derſelbe ſich auf, wie wenn es ihm bedeutend leichter wäre, und als in dieſem Augenblicke das überbotene Paar ihn erſpähete, ſagte die Dame zn ihrem Freunde:
„Ei, Rawdon, es iſt ja Capitän Dobbin.“
Vermuthlich war Becky nicht ganz zufrieden mit dem neuen Pianoforte, ſo ihr Mann für ſie gemiethet hatte; vielleicht hatte auch der Eigenthümer dieſes Inſtrumentes es wieder geholt, weil er weitern Credit verſagte; oder aber hatte Becky eine beſondere Vorliebe für dasjenige, welches ſie zu kaufen geſucht hatte, indem ſie ſich noch erinn te, wie ſie einſt in dem kleinen Zimmer unſerer
Amalie Sedley darauf geſpielt. Die Verſteigerung fand in dem alten Hauſe in Ruſ⸗ uare Statt, wo wir zu Anfang dieſer Geſchichte Abend
e mit einander zugebracht. Der gute aite
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