miteinander überein, daß ſie die Gefühle der theuren Lady ſchonen wollten, bis ſie im Salon ſich zeigen würde: in⸗ zwiſchen wurde derſelben gemeldet, daß Mrs. Bute Craw⸗ ley mit der Poſtkutſche aus Hampſhire angekommen ſei, im Gloſter⸗Kaffeehauſe ſich aufhalte, ſich bei Miß Crawley empfehlen laſſe, und mit Miß Briggs habe frühſtücken wollen. Die Ankunft der Mrs. Bute, die zu irgend einer andern Zeit keine außerordentliche Freude verurſacht haben würde, ward jetzt gar gern geſehen, da Miß Crawleh mit ihrer Schwägerin ſo Vieles über die verſtorbene Lady Crawley, die Vorbereitungen zum Leichenbegängniſſe und Sir Pitt's unerwarteten Heirathsantrag zu ſprechen hatte. „Erſt nachdem die alte Dame ſich gehörig in ihren gewohnten Lehnſeſſel im Salon verſenkt hatte, und die Umarmungen und vorläuſigen Erkundigungen zwiſchen den Damen zu Ende waren, hielten die Verſchwörerinnen es für räthlich, ſie dem Verfahren zu unterwerfen. Wer hat nicht ſchon die Kunſtgriffe und feinen Annäherungen zu bewundern Gelegenheit gehabt, womit Weiber ihre Freunde und Freundinnen auf ſchlimme Nachrichten „vorbereiten“? Die beiden Freundinnen der Miß Crawley thaten ſo ge⸗ heimnißvoll, ehe ſie mit der Nachricht herausrückten, daß ſie den gehörigen Grad von Zweifel und Unruhe bei ihr erregten. „Und ſie ſchlug Sir Pitt aus, meine theure, theure Wiß Crawley, machen Sie ſich darauf gefaßt,“ ſagte Mrs. Bute, „weil — weil ſie nicht anders konnte.“ „Natürlich war ein Grund vorhanden,“ antwortete Miß Crawley. „Sie liebte ſonſt Jemand. Ich ſagte das geſtern der Miß Briggs.“ „Liebt ſonſt Jemand!“ keuchte die Briggs heraus. „Oh, meine theure Freundin; ſie iſt bereits verheirathet.“ „Bereits verheirathet,“ ſtimmte Mrs. Bute ein. Und Beide ſaßen mit gefalteten Händen da, und ſahen balv ſich, bald ihr Opfer an. „Man ſchicke ſie zu mir herein, ſe bald ſie nach
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