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Geſchichte. Miß Sharp iſt mit dem Kapitän entflohen, und ſie find nach Gretny Green!“
Wir würden der Beſchreibung der Gemüthsbewegun⸗ gen der Mrs. Firkin ein eigenes Kapitel widmen, würden nicht die Leidenſchaften ihrer Gebieterinnen unſere edlere Muſe beſchäftigen.
Als Mrs. Bute Crawley, die, von ihrer Nachtreiſe halb erſtarrt, ſich an dem friſch praſſelnden Kaminfeuer wärmte, aus dem Munde der Miß Briggs die Nachricht von der heimlichen Heirath hoͤrte, erklärte ſie es für eine Schickung der Vorſehung, daß ſie gerade zu einer ſolchen Zeit gekommen, um der armen theuren Miß Crawley den Schlag ertragen zu helfen; — und ſetzte hinzu, daß Rebekka eine ſchlaue, leichtfertige kleine Dirne ſei, die ihr ſtets verdächtig geſchienen habe; und daß, was Rawdon Crawley anlange, ſie nie die thörichte Vorliebe ſeiner Tante für ihn habe begreifen können; und daß ſie ihn ſchon ſeit langer Zeit als ein verworfenes, gottvergeſſenes, ruchloſes Subject betrachtet habe. „Dieſes abſcheuliche Benehmen,“ ſagte Mrs. Bute ferner, „wird wenigſtens die gute Wirkung haben, daß es der armen theuren Miß Crawley die Augen öffnet über den wirklichen Charakter dieſes nichtswürdigen Menſchen.“
Sodann bekam Mrs. Bute ihren Thee und köſtliches, warmes, geröſtetes Butterbrod; und da jetzt im Hauſe ein Zimmer frei war, ſo brauchte ſie nicht im Gloſter⸗ Kaffeehauſe, wo die Portsmouther Poſtkutſche ſie abge⸗ ſetzt hatte, zu bleiben; und deßhalb gab ſie Herrn Bowls' Adjutanten, dem Lakaien, den Auftrag, ihre Koffer von dort zu holen.
Nun muß man wiſſen, daß Miß Crawley ihr Zim⸗ mer nie früher verließ, als um die Mittagsſtunde, — da ſie Morgens ihre Chocolade im Bette einnahm, während Becky Sharp ihr die Morning⸗Poſt vorlas, wenn ſie nicht auf andere Weiſe ſich unterhielt, oder die Zeit vertän⸗ delte. Die Verſchwörer unten im Hauſe kamen dahin


