Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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ſagte ich Sir Pitt, daß ich bereits Gattin wäre. Sogar er verzieh mir. Aber es gebrach mir an Muth, ihm Alles zu ſagen — denn ich hätte ihm ſagen müſſen, ich könne nicht ſeine Frau werden, da ich ſeine Toch⸗ ter ſei. Ich bin verheirathet an den beſten und edel⸗ ſten aller Männer — Miß Crawley's Rawdon iſt mein Rawdon. Auf ſeinen Befehl thue ich meine Lippen auf, und folge ihm in unſer beſcheidenes Haus, wie ich

ihm durch die ganze Welt folgen würde. Oh, meine

vortreffliche und gütige Freundin, legen Sie bei meines Rawvdon's vielgeliebter Tante Fürſprache ein für ihn und das arme Mädchen, dem ſeine ganze, edle Fa⸗ milie ſolch beiſpielloſe Liebe und Freundſchaft erwieſen hat. Bitten Sie Miß Crawley, daß ſie ihre Kinder aufnehmen möge. Ich vermag nicht mehr zu ſagen, aber um Gottes Segen, um Gottes tauſendfachen Segen für Alle in dem theuren Hauſe, das ich verlaſſe, fleht „Um Mitternacht.“ „Ihre treuliebende und dankbare „Rebekka Crawley.“

Gerade als die Briggs mit dem Leſen dieſes rüh⸗ renden und intereſſanten Dokumentes, das ſie wieder in ihre frühere Stellung, als erſte Vertraute der Miß Eraw ley, einſetzte, zu Ende war, trat Mrs. Firkin in das Zim⸗ mer. „So eben iſt Mrs. Bute Crawley mit der Poſt⸗ kutſche aus Hampſhire angekommen, und möchte etwas Thee haben: wollen Sie herabkommen, und das Frühſtück bereiten, Miß?“

Und zur großen Ueberraſchung der Firkin ſegelte die Briggs, ihren Schlafrock zuſammenziehend, — während ihr aufgelöstes Haarbüſchel hinten hinabfiel, und die kleine Haarwickeln noch an ihrem Vorderkopfe herumhingen, zu Mrs. Bute, mit dem die wunderbare Nachricht enthal⸗ tenden Brieſe in der Hand, hinab.

„Oh, Mrs. Firkin,“ keuchte Betth heraus, „ſo eine

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