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hatte. Ich beobachtete, wie die alte Miß Toady, die ebenfalls anweſend war, die kleine Mrs. Briefleß, die Frau des Anwalts, die gewiß von guter Familie, aber, wie männiglich bekannt, blutarm iſt, zum Gegenſtande ihrer beſondern Aufmerkſamkeiten und Schmeicheleien ſich aus erkor.
Was, ſo fragte ich mich ſelbſt, mag wohl der Grund dieſer knechtiſchen Unterwürfigkeit dieſer Miß Toady ſein? Iſt Briefleß über ein Provinzialgericht geſetzt worden, oder hat ſeine Frau ein großes Vermögen geerbt? Miß Toady erklärte es bald ſelbſt mit jener Einfachheit, die ihr ganzes Benehmen auszeichnet. „„Sie wiſſen,““ ſagte ſie, „daß Mrs. Briefleß eine Enkelin von Sir John Redhand iſt, der zu Cheltenham ſo krank darnieder liegt, daß er es kein halbes Jahr mehr treiben kann. Der Va⸗ ter der Mrs. Briefleß iſt ſein Erbe; ſie wird mithin, wie Sie ſehen, eine Baronetstochter ſein.““
Und nun lud die Toady Briefleß und deſſen Frau ſchon in der nächſten Woche zum Eſſen ein.
Kann die bloße Möglichkeit, eine Baronetstochter zu werden, eine Dame in der Welt ſolcher Huldigungen theil⸗ haftig machen, ſo dürfen wir ganz gewiß auch den hef⸗ tigen Schmerz eines jungen Frauenzimmers achten, dem die Gelegenheit entſchlüpft iſt, eine Baronetsfrau zu wer⸗ den. Wer hätte es ſich auch träumen laſſen, daß Lady Crawley ſobald ſterben würde? Sie war eine jener kränk⸗ lichen Frauen, die es noch zehn Jahre hätte treiben kön⸗ nen — ſo dachte Rebekka bei ſich ſelbſt, bei allen Qnalen der Reue — und ich hätte my Lady werden können! Ich
hätte den alten Mann führen können, wie ich nur gewollt
hätte. Ich hätte Mrs. Bute für ihre Goͤnnerſchaft, und Herrn Pitt für ſeine unausſtehliche Herablaſſung danken koͤnnen. Ich hätte die hübſcheſte Kutſche in London, und eine Loge in der Oper gehabt; und ich würde in der nächſten Saiſon bei Hofe erſchienen ſein. Alles dieß hätte
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