Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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„Mögen Sie mich nun heirathen, oder nicht, ſo find Sie doch immerhin ein gutes kleines Mädchen, Becky, und ich bin Ihr Freund, merken Sie ſich das,“ ſagte Sir Pitt, und ging, ſeinen florumwundenen Hut aufſetzend, davon — und zwar zur großen Erleichterung Rebekka's; denn noch hatte Miß Crawleh von ihrem Geheimniſſe Nichts erfah⸗ ren, und ſo hatte denn ſie — Rebekka — den Vortheil einer kurzen Friſt.

Ihr Taſchentuch vor die Augen haltend, und die ehr⸗ liche Briggs, die ihr ſonſt die Treppe hinauf nachgefolgt wäre, wegnickend, ging ſie auf ihr Zimmer, während die Briggs und Miß Crawley in einem Zuſtande großer Auf⸗ regung zurückblieben, um das ſeltſame Ereigniß zu be⸗ ſprechen, und die Firkin, die nicht weniger bewegt war, in die Küchenregionen ſich verſenkte, und dort mit der ſämmtlichen männlichen und weiblichen Geſellſchaft dar⸗ über ſprach. Und ſo gewaltig war der Eindruck, den die Nachricht auf Mrs. Firkin hervorgebracht hatte, daß ſie es für zweckmäßig erachtete, noch an demſelben Abende einen Brief abgehen zu laſſen, worin Folgendes zu leſen war; „Meine unterthänigſten Empfehlungen an Mrs. Bute Crawley und die Familie im Pfarrhauſe, und Sir Pitt iſt da geweſen, und hat der Miß Sharp Heiraths⸗ anträge gemacht, welche dieſe zur Verwunderung Aller zurückgewieſen hat.“

Die beiden Damen im Speiſezimmer (wo die wür⸗ dige Miß Briggs zu ihrem Entzücken ſich wieder einmal zu einem vertraulichen Geſpräche mit ihrer Gönnerin zu⸗ gelaſſen ſah) verwunderten ſich nach Herzensluſt über den Antrag Sir Pitt's, und die abſchlägige Antwort Rebekka's. Die Briggs meinte ſehr ſcharfſinnig, daß irgend ein Hin⸗ derniß in der Geſtalt einer früheren Liebe in den Weg getreten ſein müſſe; denn es würde ſonſt keinem verſtän⸗ digen jungen Frauenzimmer je eingefallen ſein, einen ſo vortheilhaften Antrag von der Hand zu weiſen.

Sie würden den Antrag wohl ſelbſt angenommen

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