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vernante auf die Knie niederfinken, und, weil dieſelbe ihn
nicht heirathen wollte, in ein Gelächter ausbrechen, — daß ferner eine blutarme Gouvernante einem Baronet mit einem jährlichen Einkommen von vier tauſend Pfund einen Korb geben konnte, — das waren Myſierien, die Miß Crawley nicht zu begreifen vermochte. Es ging über alle Intriguen in ihrem Lieblingsſchriftſteller Pigault le Brün, ſo verwickelt dieſelben auch ſein mochten.
„Es freut mich, daß Du es als einen guten Spaß anſiehſt, Bruder,“ fuhr ſie fort, ſich allmählig zurecht zu finden ſuchend.
„Es iſt ein famoſer Spaß,“ ſagte Sir Pitt. „Wer hätte ſo 'was gedacht! Welch liſtiges Teufelchen! Wel⸗ ches Füchschen war ſie doch!“ murmelte er, vor Freude vor ſich hinlachend.
„Wer hätte das gedacht?“ rief Miß Crawley, mit dem Fuße auf den Boden ſtampfend. „Sagen Sie mir doch, Miß Sharp, warten Sie vielleicht auf die Schei⸗ dung des Prinz⸗Regenten, daß Ihnen unſere Familie nicht gut genug däucht?“
„Meine Stellung,“ ſagte Rebekka, „als Sie herein⸗ kamen, Ma'am, war nicht von der Art, daß es hätte ſcheinen konnen, als verachtete ich den ehrenvollen Antrag, den dieſer gute — dieſer edle Mann ſo gnädig war, mir zu machen. Glauben Sie, ich habe kein Herz? Haben Sie mich Alle geliebt, und ſind Sie Alle gegen die arme Waiſe, — gegen das — allein ſtehende — Mädchen ſo freundlich geweſen, — und ſoll ich Nichts fühlen? O, meine Freunde! O, meine Wohlthäter! Soll meine Liebe, mein Leben, meine Pflicht nicht das Vertrauen zu vergel⸗ ten ſuchen, das Sie mir erwieſen haben? Soll ich nicht einmal dankbar ſein dürfen, Miß Crawley? Es iſt zu viel — mein Herz iſt zu voll!“
Und ſie ſank ſo pathetiſch auf einen Stuhl nieder, daß die meiſten Anweſenden durch ihren Kummer ganz und gar erweicht waren.


