Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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aufzueilen, — ferner die Zeit, die Miß Crawley brauchte, um zu erſtaunen, und ihren Pigault le Brün fallen zu laſſen — ſowie endlich die Zeit, die ſie brauchte, um die Treppe herabzukommen, ſo wird man ſehen, wie erſtaun⸗ lich genau dieſe Geſchichte iſt, und wie Miß Crawley ge⸗ rade in dem Augenblicke erſcheinen mußte, wo Rebekka die bekannte, demüthige Stellung angenommen hatte.

„Die Dame liegt auf den Knien, und nicht der Herr,“ ſagte Miß Crawley mit einem Blicke und einer Stimme, worin tiefe Verachtung lag. „Man hat mir geſagt, Du lägeſt auf den Knien, Sir Pitt: ſo kniee doch noch einmal nieder, damit ich das hübſche Paar ſehe!“

„Ich habe Sir Pitt Crawley gedankt, Ma'am,“ ſagte Rebekka, ſich erhebend, „und habe ihm geſagt, daß — daß ich nie Lady Crawley werden kann.“

„Ihm einen Korb gegeben!“ ſagte Miß Crawley, mehr denn je verwirtt.

Die Briggs und die Firkin an der Thüre öffneten die Augen weit vor Erſtaunen, und auf ihren Lippen war ihre Verwunderung nicht minder veutlich zu leſen.

„Ja, — einen Korb gegeben!“ fuhr Rebekka mit trauererfüllter, thränenvoller Stimme fort.

„Und darf ich meinen Ohren trauen, daß Du ihr wirklich Heirathsanträge gemacht, Sir Pitt?“ fragte die alte Damr.

„Ei freilich,“ ſagte der Baronet; „das habe ich wirk⸗ lich gethan.“

„Und ſie hat Sie ausgeſchlagen, wie ſie ſagt?“

„Ja, ja,“ ſagte Sir Pitt, und ſeine Geſichtszüge waren durch ein ungeheures Grinſen verzerrt.

„Auf jeden Fall ſcheint es Dir nicht das Herz zu brechen,“ bemerkte Miß Crawley.

„Nicht im Mindeſten,“ antwortete Sir Pitt mit einer Kälte und einer guten Laune, die Miß Crawley vor Erſtaunen beinahe wahnſinnig machten. Daß ein alter Herr von Stande vor einer keinen Heller beſitzenden Gou⸗