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geheimen Plaudern und Conſpiriren, welches das hochſte
Vergnügen des weiblichen Lebens bildet, ihren Shawl zu⸗
recht legte, ging Amalie auf ſie zu, nahm ihre zwei
in die ihrigen, und ſagte: „Rebekka, ich ſehe es!“
Rebekka küßte ſie.
Und über dieſes entzückende Geheimniß wurde von keinem der beiden Frauenzimmer auch nur eine Silbe weiter geſagt. Aber es ſollte bald herauskommen.
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Kurze Zeit nach den oben erzählten Ereigniſſen, und während Miß Rebekka Sharp noch im Hauſe ihrer Gön⸗ nerin in Park Lane war, konnte man in Great Gaunt Street ein weiteres Leichenwappen unter den vielen an⸗ dern ſehen, die gewöhnlich jenes traurige Stadtviertel zieren. Es befand ſich an Sir Pitt Crawley's Hauſe, deutete aber nicht auf das Hinſcheiden des würdigen Ba⸗ ronets hin. Es war ein weibliches Wappen, und hatte in der That wenige Jahre vorher beim Hintritte von Sir Pitt's alter Mutter, der verwittweten Lady Crawley, ge⸗ dient. Als ſeine Dienſtzeit vorüber war, war das Wap⸗ pen von der Vorderſeite des Hauſes wieder verſchwunden, und hatte ſich in irgend einem der Hintergebäude von Sir Pitt's Wohnung verſteckt. Jetzt zeigte es ſich wie⸗ der für die arme Roſa Dawſon. Sir Pitt war aber⸗ mals Wittwer. Das Wappen, das auf dem Schilde mit dem ſeinigen verbunden war, war zwar nicht das der armen Roſa. Sie hatte kein Wappen. Aber die auf das Wappenſchild gemalten Engel paßten für ſie ſo gut, wie für Sir Pitt's Mutter, und Resurgam ſtand unter dem Wappenfelde, zu deſſen beiden Seiten man noch die Taube und die Schlange der Crawleys bemerkte. Wap⸗ penſchild, Leichenwappen, Resurgam; hier iſt eine ſchöne Gelegenheit zum Moraliſiren!


