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borne's Regiment an den Tag, und hätte ihm wohl noch an demſelben Abende eine Partie Piquet vorgeſchlagen, wenn Miß Crawley ſich nicht entſchieden dahln ausge⸗ ſprochen hätte, daß in ihrem Hauſe nicht geſpielt werden dürfe; ſo daß die Börſe des jungen Lieutenants, an die⸗ ſem Tage wenigſtens, durch ſeinen tapfern Gönner nicht leichter gemacht wurde. Indeſſen machten ſie mit einan⸗ der aus, daß ſie am folgenden Tage ſich irgendwo treffen wollten: Crawleh hatte ein Pferd zu verkaufen, und die⸗ ſes wollte man beſehen, und im Park probiren; ſodann wollte man mit einander zu Mittag eſſen, und den Abend in der Geſellſchaft einiger luſtigen Kameraden zubringen. „Das heißt, wenn Sie bei der hübſchen Miß Sedley nicht Dienſt haben,“ ſagte Crawley, ſchlau blinzelnd. „Ein ungeheuer nettes Mädchen, bei meiner Ehre, Os⸗ borne,“ war er ſo gefällig, hinzuzuſetzen. „Vermuthe, eine Maſſe Silber, he?“
Osborne war frei, hatte keinen Dienſt: mit Vergnü⸗ gen wollte er mit Crawley zuſammenkommen. Und als ſie nun den Tag darauf einander trafen, lobte Crawley die Reitkunſt ſeines neuen Freundes — wie er auch ganz wahrheitsgetreu konnte — und machte ihn mit drei oder vier der erſten Modemänner bekannt, über welches Glück der einfache junge Offizier vom freudigſten Stolze er⸗ füllt war.
„Ei, wie befindet ſich die kleine Miß Sharp?“ fragte Höborne ſeinen Freund mit der Miene eines Stutzers, als ſie bei ihrem Weine ſaßen. „Ein gutmüthiges Mädchen das. Gefällt ſie Euch zu Queen's Crawleh? Miß Sed⸗ ley hatte ſie vergangenes Jahr recht gern.“
Kapitän Crawley ſah den Lieutenant mit ſeinen klei⸗ ney blauen Augen wild an, und beobachtete ihn, als er hinaufging, um ſeine Bekanntſchaft mit der blonden Gou⸗ vernante zu erneuern. Ihr Benehmen mußte aber Raw⸗ don wieder beruhigen, wenn überhaupt in der Bruſt bieſes Leibgardiſten die Eiferſucht ſich geregt hatte.


