Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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„Rawdon, ſei nicht unartig!“ rief ſeine Tante. „Nun, ſein Vater iſt, wie es heißt, ein ungemein reicher Kaufmann in der City. Zum Henker mit dieſen City⸗Leuten; ſie müſſen „geſchröpft werden;“ und ich bin mit ihnn noch nicht fertig, ich kann es Ihnen wohl ſagen. Ha, ha!“

„Pfui, Capitän Crawley, ich werde Amalie warnen. Ein Ehemann, der ſpielt!“

„Abſcheulich, nicht wahr, he?“ ſagte der Capitän mit großer Feierlichkeit, und ſetzte dann, wie wenn ihm plotzlich Etwas eingefallen wäre, hinzu: — „Gott, Ma'am, er ſoll hieher kommen; wir müſſen ihn einladen.“

„Iſt er ein präſentabler Mann?“ fragte die Tante.

„Präſentabel? — O freilich. Sie würden keinen Unterſchied ſehen,“ antwortete Capitän Crawley. „Laden Sie ihn doch ein, wenn Sie wieder anfangen, Geſellſchaft in ihrem Hauſe zu haben, und ſeine — wie heißt ſie doch? — ſeine Inamoratv — he, Miß Sharp, ſo heißen Sie doch das Ding? — kommt. Bei Gott, ich will ihn durch ein Billet einladen, und dann verſuchen, ob er eben ſo gut Piquet ſpielen kann, wie Billard. Wo wohnt er, Miß Sharp?“

Miß Sharp gab Crawley die Stadt⸗Adreſſe des Lieutenants, und einige Tage nach dieſem Geſpräche er⸗ hielt Lieutenant Osborne einen Brief, deſſen ſchülerhafte Handſchrift anzeigte, daß er von Capitän Rawdon Craw⸗ ley komme, und dem eine Einladung von Miß Crawley beigelegt war. .

Auch Rebekka ſchickte eine Einladung an ihre theuerſie Amalie, — eine Einladung, welche dieſelbe, man kann lich darauf verlaſſen, gar nicht ungern annahm, ſo bald ſie hörte, daß George einer der Geladenen ſei. Es wurde ausgemacht, daß Amalie den Morgen bei den Damen von Park Lane zubringen ſolle, wo auch Jedermann ſehr freundlich gegen ſie war. Rebekka patronifirte ſie mit ruhiger Superivrität: ſie war ihrer Freundin an Verſtand