Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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pitän Crawley, der ſich nur mit einiger Mühe, wie es einem Leibgardiſten ziemte, der Nummer des Regiments erinnerte.

Rebekka meinte, es ſei dieß vielleicht das Regiment. „Der Capitän,“ ſagte ſie, „heiße Dobbin.“

„Ein langer, ſchmächtiger, unbehülflicher Kerl,“ ſagte Crawley, „der über Jedermann fällt. Ich kenne ihn; und was Osborne betrifft, ſo iſt er ein ziemlich gut aus⸗ ſehender Kerl, mit ſtarkem, ſchwarzem Backenbarte.“

„Ganz richtig; er hat einen ungeheuren Backenbart, und iſt ungeheuer ſtolz darauf, ich kann es Ihnen ver⸗ ſichern,“ ſagte Miß Rebekka Sharp.

Die Antwort des Capitäns Rawdon Crawley war ein heiſeres Gelächter; und als er von den Damen drin⸗ gend aufgefordert wurde, ſich zu erklären, und der Aus⸗ bruch der Heiterkeit vorüber war, ſagte er:

„Er bildet ſich ein, er ſei ein geſchickter Billardſpie⸗ ler. Ich gewann ihm im Kokosbaum zweihundert Pfund ab. Er ſpielen, der junge Dummkopf! Er würde an jenem Tage um irgend eine Summe geſpielt haben, hätte ihn nicht ſein Freund, Capitän Dobbin, fortgeführt: zum Henker mit ihm!“

„Rawdon, Rawdon, ſei nicht ſo loſe,“ bemerkte Miß Crawley, hoch erfreut.

„Ei, Ma'am, unter allen jungen Gelbſchnäbeln der Linie, die ich noch geſehen, ſteht dieſer da gewiß oben an. Tarquin und Deuceace nehmen ihm ſo viel Geld ab, als ſie nur wollen. Er würde zum Teufel gehen, einzig und allein um des Vergnügens willen, in der Geſellſchaft ei⸗ nes Lords geſehen zu werden. Er bezahlt ihre Diners in Greenwich, und ſie laden die Geſellſchaft ein.“

„Wohl eine recht hübſche Geſellſchuft?“

„Ganz richtig, Miß Sharp. Richtig, wie gewohn⸗ lich, Miß Sharp. Ungemein hübſche Geſellſchaft, ha ha!“

Und der Capitän, glaubend, er habe ſich ungemein witzig bewieſen, lachte immer ftärker.