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alten Halsſchmuck und einen alten Shawl, und legte ihre
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Firkin im Zimmerchen der Haushälterin. Doch war, ob⸗ gleich die alte Dame von Rebekka's Abreiſe unter keiner Bedingung hören mochte, auch Letztere nicht in Park Lane regelmäßig in ihr neues Amt eingeſetzt worden. Wie viele reiche Leute, ſo hatte auch Miß Crawley die Gewohnheit, von Leuten, die unter ihr ſtanden, ſo viele Dienſtleiſtungen anzunehmen, wie nur irgend möglich, und dieſelben ſo⸗ dann gutmüthig wieder gehen zu laſſen, wenn ſie ſie nicht länger nützlich fand. Die Dankbarkeit iſt bei gewiſſen rei⸗ chen Leuten kaum natürlich, oder kaum bei ihnen zu ſuchen. Die Dienſtleiſtungen armer Leute ſehen ſie als eine Pflicht anz auch haſt Du, Du armer Schmarotzer und demüthi⸗ er Schmeichler, kaum Grund, Dich zu beklagen! Deine Freundſchaft zu dem reichen Manne iſt etwa eben ſo auf⸗ richtig, wie der Lohn, ſo ihr gewöhnlich wird. Du liebſt das Geld, und nicht den Menſchen; und müßten Cröſus und ſein Bedienter ihre Stellungen gegenſeitig vertauſchen, ſo weißt Du wohl, Du armer Schelm, wem Du anhan⸗ gen würdeſt.
Auch bin ich nicht gewiß, ob, trotz Rebekka's Ein⸗ fachheit, und Thätigkeit, und Artigkeit, und ungetrübter guten Laune, die ſchlaue alte Londoner Dame, an welche dieſe Schätze von Freundſchaft verſchwendet wurden, nicht die ganze Zeit über von einem geheimen Mißtrauen gegen ihre liebevolle Wärterin und Freundin erfüllt war. Es mußte wohl Miß Crawley oft der Gedanke gekommen ſein, daß Niemand Etwas umſonſt thue. Wenn ſie ſich ſelbſt fragte, wie ſie gegen die Welt geſinnt ſei, ſo mußte ſie wohl auch im Stande ſein, die Gefühle der Welt ihr gegenüber gehörig zu würdigen, und vielleicht dachte ſie, daß es das gewöhnliche Loos der Menſchen ſei, keine Freunde zu haben, wenn ſie ſich ſelbſt um Niemand kümmern.
Unterdeſſen aber war ihr Becky ungemein nützlich; daher gab ſie ihr auch ein Paar neue Kleider, ſowie einen


