Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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beſtändig Statt: — wir würden aber unſern Leſer zu er⸗ müden glauben, wenn wir ſie hier erzählten, und es ge⸗ nüge daher, wenn wir ſagen, daß ſie alle zu dem gleichen Reſultate führten. Die Crawley'ſche ſchwere Cavallerie verlor durch ihre Niederlagen total den Kopf, und wurde jeden Tag in die Flucht geſchlagen.

Hätte der Barvnet von Qucen's Crawley nicht be⸗ fürchtet, das Vermächtniß ſeiner Schweſter vor ſeinen Au⸗ gen zu verlieren, ſo hätte er gewiß nie ſeinen lieben Mäd⸗

chen ihre unſchätzbare Gouvernante, wenn auch nur auf

einen Augenblick, entziehen laſſen; war nicht ſie es, die ſie heranbildete und ihnen aller Vortheile einer guten Erzie⸗ hung theilhaftig machte? Auch ſchien das alte Schloß eine Einöde ohne ſie, ſo nützlich und angenehm hatte ſich Rebekka allda gemacht. Sir Pitt's Briefe wurden nicht abgeſchrieben und corrigirt, ſeine Rechnungen nicht regel⸗ mäßig geführt; und ſeine Hausgeſchäfte, ſowie ſeine viel⸗ fachen Pläne waren vernachläßigt, ſeitdem ſein kleiner Se⸗ kretär fort war. Auch war leicht zu ſehen, wie nothwendig ein ſolcher Sekretär für ihn war, wenn man die vielen Briefe, die er an ſie ſchickte, und worin er ſie bat, ja ihr befahl, zurückzukommen, nach ihrem Inhalte und ihrer Orthographie prüfte. Faſt jeder Tag brachte einen fran⸗ kirten Brief vom Baronet, und jeder enthielt die dringend⸗ ſten Bitten an Becky, daß ſie doch zurückkommen moͤchte,

voder es waren darin Miß Crawley die pathetiſchſten Vor⸗

ſtellungen über den vernachläßigten Zuſtand der Erziehung ſeiner Töchter gemacht. Miß Crawley fand ſich indeſſen nicht bemüßigt, dieſe Dokumente beſonders zu beachten. Miß Briggs war zwar nicht förmlich entlaſſen, aber ihre Stelle als Geſellſchafterin war eine Sinecur und zu einem Spotte geworden: ihre Geſellſchaft war der fette Schooßhund im Salon, oder gelegentlich die mißvergnügte