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„Mehr als das,“ ſagte Mrs. Bute, mit einem Blitze aus ihrem ſchwarzen Auge.
„Doch nicht etwa Pitt? — Der ſoll ſie nicht krie⸗ gen. Der Kriecher verdient ſie nicht. Ihm wird Lady Jane Sheepſhanks.“
„Ihr Männer habt doch für Nichts Augen. Sie thörichtes, blindes Geſchöpf — wenn Lady Crawley Etwas zuſtoßt, ſo wird Miß Sharp Ihre Stiefmutter; und das wird geſchehen.“
Rawdon Crawley, Eſquire, entfuhr ein ungeheurer Pfiff, der das Erſtaunen, welches dieſe Nachricht bei ihm erregte, hinlänglich andeutete. Er konnte es nicht läug⸗ nen. Die offenbare Zuneigung, die ſein Vater für Miß Sharp an den Tag legte, war ihm nicht entgangen. Er kannte den Charakter des alten Herrn gar wohl; und ein gewiſſenloſerer alter Spitzbube —: er beendete den Satz nicht, ſondern ging nach Hauſe, ſeinen Schnurrbart kräu⸗ ſelnd, und überzeugt, daß er den Schlüſſel zu Mrs. Bute's Geheimniß gefunden.
„Beim Zeus! das iſt doch gar zu ſchlimm,“ dachte Rawdon, „gar zu ſchlimm, beim Zeus! Ich glaube, das Weib wollte, daß das arme Mädchen unglücklich gemacht würde, nur damit ſie nicht in die Familie als Lady Craw⸗ ley kommt.“
Als er Rebekka allein ſah, zog er ſie in ſeiner gra⸗ ziöſen Weiſe mit der Zuneigung ſeines Vaters auf. Sie aber warf ihren Kopf voller Verachtung in die Höhe, ſah ihm gerade ins Geſicht und ſagte: —
„Nun, wir wollen einmal annehmen, er liebe mich. Ich weiß, daß er mich liebt, und ebenſo noch Andere. Sie glauben doch nicht, ich fürchte mich vor ihm, Kapitän Crawley? Sie glauben doch nicht, daß ich nicht im Stande ſei, meine eigene Ehre zu vertheidigen?“ ſagte das kleine Frauenzimmer, und ſah dabei ſo ſtattlich aus, wie eine Königin.
„O — ah — ei — will Sie nur warnen — müſſen


