Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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nur allzu gut die Treppe herabkommen, und den Löffel in der Haferſchleim⸗Schüſſel, welche das vernachläßigte weib⸗ liche Weſen trug, raſſeln hören.

„Nun, Firkin?“ ſagte ſie, als die Andere in das Zimmer trat. „Nun, Jane?“

„Immer ſchlimmer, Miß Briggs,“ ſagte die Firkin, den Kopf ſchüttelnd.

„Sie beſindet ſich alſo nicht beſſer?“

„Sie hat nur ein einziges Mal geſprochen, und ich habe ſie gefragt, ob ſie ſich etwas erleichtert fühle. Was hat ſie mir aber geſagt? Ich ſolle mein dummes Maul halten. O, Miß Briggs, ich hätte nie gedacht, daß ich ſo Etwas erleben würde!“

Und die Waſſerwerke fingen abermals an, zu ſpielen.

„Was für eine Perſon iſt wohl dieſe Miß Sharp, Firkin? Ich ließ es mir, während ich meine Weihnachts⸗ feiertage in dem eleganten Hauſe meiner bewährten Freunde, des ehrwürdigen Lionel Delamere und ſeiner liebenswür⸗ digen Gattin, zubrachte, nicht träumen, daß ich eine Fremde vorfinden würde, die meine Stelle im Herzen mei⸗ ner theuerſten, immer noch theuerſten Mathilde einge⸗ nommen!“

Wie man aus der Sprache der Miß Briggs wohl erſehen haben wird, gehörte dieſe Dame zu den literariſch gebildeten und ſentimentalen: auch hatte dieſelbe ſchon ein⸗ mal einen Band Gedichte, betitelt „Nachtigallen⸗Triller“ auf Subſt iption herausgegeben.

„Miß Briggs, ſie ſind Alle in dieſes junge Frauen⸗ zimmer wie vernarrt,“ erwiederte die Firkin. „Sir Pitt hätte ſie nicht gehen laſſen, aber er wagte es nicht, Miß Crawley Etwas abzuſchlagen. Mrs. Bute im Pfarrhauſe gerade ſo ſchlimm — nie glücklich, wenn ſie ſie nicht ſieht. Der Kapitän ganz vernarrt in ſie. Herr Crawley kanni⸗ baliſch eiferſüchtig. Seit Miß Crawley krank darnieder liegt, will ſie Niemand um ſich dulden, als Miß Sharp: