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und ſchlug in dem Adelsbuche nach, um das Nähere über ihn und ſeine Familie zu erfahren: täglich nannte er ſeinen Namen, und machte ſich bei ſeinen Töchtern mit ſeiner Lordſchaft groß. Er warf ſich vor ihm nieder, und ſonnte ſich in ſeinem Anblicke, wie ein neapolitaniſcher Lazzarone an der Sonne. George war unruhig, als er die Namen hoͤrte. Er fürchtete, ſein Vater möchte von gewiſſen Spiel⸗ geſchichten unterrichtet worden ſein. Allein der alte Mo⸗ raliſt benahm ihm alsbald ſeine Unruhe, indem er heiter ſagte: —
„Nun, nun, junge Leute ſind eben jung. Ein Troſt für mich iſt, George, daß Du in der beſten Geſellſchaft lebſt, die es in England gibt, — wie ich hoffe; wie ich
glaube, wie meine Mittel Dir geſtatten, es zu thun. —“
„Danke Ihnen, Sir,“ ſagte George, den günſtigen Augenblick wahrnehmend, und geſchickt benützend — „man kann mit ſo hohen Perſonen nicht umſonſt leben; und meine Boͤrſe, Sir, ſehen Sie ſie einmal an.“
Bei dieſen Worten hielt er ein kleines, von Amalien ihm geſtricktes Andenken in die Höhe, das die letzten Dob⸗ bin'ſchen Pfundnoten enthielt.
„Es ſoll Dir an Nichts fehlen, mein Junge, dem Sohne des britiſchen Kaufmannes ſfoll es an Nichts feh⸗ len. Meine Guineen ſind ſo gut, wie die ihrigen, George, mein Junge; und ich karge bei Dir nicht damit. Sprich morgen, wenn Du durch die City gehſt, bei Herrn Chopper vor; er wird 'was für Dich haben. Ich karge nicht mit dem Gelde, wenn ich weiß, daß Du in guter Geſellſchaft biſt, weil ich weiß, daß es in guter Geſellſchaft nie un⸗ recht zugeht. Ich habe keinen Stolz. Meine Geburt war nur eine niedrige, — Du aber haſt in dieſem Stücke be⸗ deutende Vortheile. Mache einen guten Gebrauch davon. Komm' mit dem jungen Adel zuſammen. Es ſind dar⸗ unter Viele, die Deinen Guineen keinen Dollar entgegen ſetzen koͤnnen, mein Junge. Und was die roſafarbenen Frauenzimmer⸗Hüte betrifft (hier drang ein ſchlauer und


