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George's Ankunft meldete, und nun finpen Alle an, ſich wieder zu faſſen.
„Er habe nicht früher kommen können. General Daguſlet habe ihn auf dem Kriegsminiſterium warten laſſen. Suppe oder Fiſch wolle er nicht. Man ſolle ihm irgend Ftwas geben — es ſei gleichgültig, was. Kapital das Hammelfleiſch — Alles kapital.“ Seine gute Laune kontraſtirte ſeltſam mit ſeines Vaters ſtrengem Ausſehen; und er ſchwatzte während des Eſſens unaufhörlich, zum Entzücken Aller und insbeſondere einer Perſon, die nicht erſt genannt zu werden braucht.
Sobald die jungen Damen mit ihrer Orange und dem Glaſe Wein fertig waren, welche den gewöhnlichen Schluß der traurigen Bankette in Herrn Osborne's Hauſe hildeten, ſo ließ das Signal ſich vernehmen, daß es nun Zeit ſei, nach dem Salon abzuſegeln; und ſie erhoben ſich Alle, und entfernten ſich. Amalie hoffte, daß George dort bald zu ihnen ſtoßen würde. Sie begann auf dem großen, mit geſchnitzten Füßen verſehenen, in ein ledernes Gewand gehüllten Flügel droben im Salon einige ihrer Lieblings-Walzer (die damals eben eingeführt worden waren) zu ſpielen. Aber dieſer kleine Kunſtgriff brachte ihn nicht hinauf. Er war taub für die Walzer; ſie wur⸗ den ſchwächer und ſchwächerz endlich verließ die Spielerin ganz verſtimmt das coloſſale Inſtrument; und obgleich ihre drei Freundinnen einige der lauteſten und brillanteſten der neuen Stücke ihres Repertoriums ſpielten, ſo hörte ſie doch keine einzige Note, ſondern ſaß nachdenkend und Böſes ahnend da. Nie hatte der alte Osborne ſo tödt⸗ liche Blicke auf ſie geworfen, wenn auch ſonſt ſein Blick noch ſo mürriſch und furchtbar geweſen war. Seine Augen verfolgten ſie bis an die Zimmerthüre, als ob ſie Etwas verbrochen hätte. Als man ihr den Kaffee brachte, fuhr ſie zuſammen, als ob das ein Giftbecher geweſen wäre, was Herr Hicks, der Haushofmeiſter, ihr anbieten wollte. Welches Geheimniß ſtak wohl dahinter? O, die Frauen!


