Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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vorbei war, ſchob das Haupt der Familie raſch die Hände in die großen hinteren Taſchen ſeines großen blauen Rockes mit meſſingenen Knöpfen, und ſchritt, ohne auf eine wei⸗ tere Meldung zu warten, allein die Treppe hinab, die vier Frauenzimmer über die Schulter weg ſcheel anſehend.

„Was mag es wohl ſein, meine Theure?“ fragte Eine die Andere, als ſie aufſtanden, und hinter dem Haus⸗ herrn behutſam hertrippelten,

„Vermuthlich fallen die Fonds,“ flüſterte Miß Wirt; und ſo folgte zitternd und ſchweigend die weibliche Geſell⸗ ſchaft dem finſtern Führer, und ohne eine Sylbe zu ſagen, nahmen ſie ihre Plätze ein. Er knurrte ein kurzes Tiſch⸗ gebet heraus, das ſo barſch und verdrießlich klang, wie ein Fluch. Endlich wurden die großen ſilbernen Deckel abgenommen. Amalie zitterte auf ihrem Sitze, denn ſie befand ſich am Nächſten bei dem furchtbaren Osborne, und ganz allein auf ihrer Seite am Tiſche: — die Lücke aber war durch die Abweſenheit George's entſtan⸗ den.

„Suppe?“ ſagte Herr Osborne, den Schoͤpflöffel er⸗ greifend und die Augen auf ſie heftend, in wahrem Gra⸗ bestone; und ſprach, nachdem er ſie und die Uebrigen bedient hatte, eine Weile keine Sylbe.

„Nehmt Miß Sedley's Teller weg,“ ſagte er endlich. „Sie kann die Suppe nicht eſſen — und eben ſo wenig kann's ich. Sie iſt abſcheulich ſchlecht. Fort mit der Suppe, Hicks, und Du, Jane, jage morgen die Koͤchin weg.“

² Nachdem Herr Osborne ſeine Bemerkungen über die Suppe beendigt hatte, ließ er ſich in einigen kurzen Wor⸗ ten über den Fiſch aus, die gleichfalls wilder und ſatyri⸗ ſcher Art waren, und verwünſchte Billingsgate mit einer Emphaſe, die des Ortes vollkommen würdig war. Darauf verfiel er in Schweigen, und verſchluckte verſchiedene Gläſer Wein, wobei er immer furchtbarere Blicke um ſich her warf, bis ein lebhaftes Klopfen an der Hausthüre