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ſchwarzen Augenbrauen, daß das Herz unter ſeiner großen
weißen Weſte unruhig und beklemmt war. Als Amalie vortrat, um ihn zu begrüßen, was ſie ſtets mit vielem Zittern und großer Schüchternheit that, ließ er ein gräm⸗ liches Grunzen hören, das ſagen ſollte, daß er ſie geſe⸗ hen, und ließ die kleine Hand ſeiner großen, rauhen Pfote entſinken, ohne einen Verſuch zu machen, ſie feſt zu halten.
Er ſah düſter nach ſeiner älteſten Tochter herum, welche, die Bedeutung ſeines Blickes (der unverkennbar fragte: „Was, zum Teufel, macht denn Die da hier 2*) erfaſſend, alsbald ſagte: —
„George iſt in der Stadt, Papa, und iſt in das Kriegsminiſterium gegangen, und wird zum Mittageſſen hier ſein.“
„Ei, ei wird er? Man darf nicht auf ihn warten, Jane:“ bei dieſen Worten ſank der würdige Mann auf ſeinen Stuhl, und dann wurde das abſolute Schweigen in ſeinem hübſchen, gutmeublirten Salon bloß noch durch vas furchtſame Ticken der großen, franzöſiſchen Uhr un⸗ terbrochen.
Als dieſer Chronometer, worauf ſich eine freundliche Bronze⸗Gruppe, das Opfer Iphigeniens darſtellend, be⸗ fand, in tiefem Kirchenglocken⸗Tone fünf geſchlagen hatte, riß Herr Osborne aus Leibeskräften an dem zu ſeiner Rechten befindlichen Glockenzug, und es ſtürzte der Keller⸗ meiſter herein.
„Das Eſſen!“ brällte Herr Osborne.
„Herr George iſt noch nicht da, Sir,“ entgegnete der Kellermeiſter.
„Zum Teufel mit Herrn George, Herr; Bin ich Herr in meinem Hauſe? das Eſſen, ſage ich!“ donnerte Herr Osborne, und ſein Blick war dabei ungemein düſter. Amalie zitterte. Eine telegraphiſche Augenmittheilung fand zwiſchen den drei andern Damen Statt. Die gehorſame Glocke in den untern Regionen ließ ſich hoͤren, zum Zei⸗ chen, daß das Eſſen aufgetragen ſei. Als das Läuten
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