Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Viertes Rapitel.

Die grünſeidene Börſe.

Der paniſche Schrecken des armen Joe dauerte zwei oder drei Tage, während deren er ſich nicht im Hauſe blicken ließ; aber auch Miß Rebekka erwähnte während dieſer Zeit ſeinen Namen nicht. Sie war voll ehrerbieti⸗ ger Dankbarkeit Mrs. Sedley gegenüber, über die Maßen entzückt über die Bazars, und kaum im Stande, der Be⸗ wunderung Einhalt zu thun, womit ſie das Theater, wo⸗ hin die gutmüthige Dame ſie führte, erfüllte. Eines Ta⸗ ges hatte Amalie Kopfſchmerzen und konnte nicht an einer Luſtpartie Theil nehmen, zu der die beiden jungen Mäd⸗ chen eingeladen waren. Nichts konnte ihre Freundin be⸗ wegen, allein zu gehen. „Wie ? Ich ſollte Dich, der Du der armen Waiſe zum erſten Male in ihrem Leben gezeigt haſt, was Glück und Liebe iſt, verlaſſen ? Nimmermehr!“ Und die grünen Augen blickten zum Himmel auf und füll⸗ ten ſich mit Thränen; und Mrs. Sedley konnte nicht um⸗ hin, ſich zu geſtehen, daß die Freundin ihrer Tochter ein zum Verwundern gutes Herz habe.

Was Herr Sedley's Späſſe betrifft, ſo lachte Rebekka darüber mit einer Herzlichkeit und einer Ausdauer, die dem gutmüthigen Manne nicht wenig gefiel. Auch gewann Miß Sharp nicht allein die Häupter der Familie für ſich. Sie erregte auch das Intereſſe der Mrs. Blenkinſop dadurch, daß ſie die tiefſte Sympathie bei der Zubereitung der Himbeer⸗Conſerve an den Tag legte, welche Operation da⸗ mals im Zimmer der Haushälterin vor ſich ging; ſie

beſtand darauf, Sambo „Sir“ und „Herr Sambo“ zu