Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Damen lächelten nur ein wenig. Sie dachten, die arme Rebekka leide zu viel. Gern hätte ſie zwar den alten Sed⸗ ley erſticken ſehen, aber ſie verſchluckte ihren Aerger ſo gut, wie zuvor den abſcheulichen Curry, und ſagte, ſobald

ſie ſprechen konnte, mit einer komiſchen, gutlaunigen

Miene: —

„Ich hätte an den Pfeffer denken ſollen, den die perſiſche Prinzeſſin in „Tauſend und eine Nacht“ in die Rahmtorten thut. Thut man in Indien Cayenne⸗Pfeffer in die Rahmtorten, mein Herr?“

Der alte Sedley fing an zu lachen, und dachte, Re⸗ — bekka ſei ein gutlauniges Mädchen. Joſeph aber ſagte“

einfach — „Rahmtorten, Miß? Unſer Rahm in Bengal iſt herzlich ſchlecht. Gewöhnlich haben wir Ziegenmilchz und, meiner Treu, ich habe ihr den Vorzug geben gelernt, wiſſen Sie.“

„Sie werden wohl nicht mehr Alles, was aus Indien kommt, lieben, Miß Sharp,“ ſagte der alte Herr; als aber die Damen nach dem Eſſen ſich zurückgezogen hatten, ſagte der ſchlaue alte Kamerad zu ſeinem Sohnez „Nimm' dich in Acht, Joe; das Mädchen hat es auf Dich abgeſehen.“

„Bah! Unſinn!“ ſagte Joe, höchlich geſchmeichelt.

„Ich erinnere mich, Sir, wie ein Mädchen zu Dumdum war, eine Tochter Cutler's von der Artillerie, und ſpäter verheirathet an Lance, den Chirurgen. Dieſe machte im Jahre 4 verzweifelte Anſtrengungen, um mich und Mul⸗ ligatawney, von dem ich Ihnen vor Tiſche ſagte, in ihr Netz zu ziehen: — ein verteufelt guter Kerl, dieſer Mul⸗ ligatawney — er iſt nun Richter in Budgebudge, und wird in fünf Jahren ſicherlich im Rathe ſitzen. Wohlan, Sir, die Artillerie gab einen Ball und Quintin vom königlichen vierzehnten Regimente ſagte zu mir: „„Sed⸗ ley,““ ſagte er, „ich wette Dreizehn gegen Zehn, daß Sophie Cutler entweder Sie, oder Mulligatawney noch vor der Regenzeit an ihre Angel bekommt.““ „Es gilt,““

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