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iſt das?“ ſagte ſie, einen appellirenden Blick auf Herrn Joſeph richtend.
„Capital das, vortrefflich,“ ſagte er. Sein Mund war voll davon: ſein Geſicht ganz roth von der angeneh⸗ men Funktion des Schluckens. „Mutter, er iſt gerade ſo gut, wie meine eigenen Curries in Indien.“
„Ach, ich muß davon verſuchen, wenn es ein indiſches Gericht iſt,“ ſagte Miß Rebekka. „Es muß Alles gut ſein, was von dort kommt.“ „Gib doch Miß Sharp von dem Curry, liebe Mut⸗
ter,“ ſagte Herr Sedley lachend.
Rebekka hatte das Gericht noch nie zuvor verſucht.
„Finden Sie es ſo gut, wie alles Andere, was aus Indien kommt?“ ſagte Herr Sedley.
„O, vortrefflich!“ ſagte Rebekka, welcher der Cayenne⸗ Pfeffer Höllenqualen verurſachte.
„Nehmen Sie ein Chili dazu, Miß Sharp,“ ſagte Joſeph, wirklichen Antheil nehmend.
„Ein Chili,“ ſagte Rebekka ſchnappend. „Ach ja!“ Sie glaubte, ein Chili ſei etwas Kühlendes, wie der Name andeutete, und ließ ſich daher davon geben.
„Wie friſch und grün ſehen doch dieſe Schoten aus,“ ſagte ſie, indem ſie eine nach dem Munde führte. Es war aber noch brennender, als der Curry ſelbſt; es war zu viel: Fleiſch und Blut konnte es nicht länger ertragen. Sie legte ihre Gabel weg. „Waſſer, um's Himmelswil⸗ len, Waſſer!“ rief ſie. Herr Sedley brach in ein lautes Gelächter aus (er war kein fein gebildeter Mann, und gehörte zu der Stock⸗Erchange), wo man alle Arten praktiſcher Späſſe liebt.) „Sie ſind ächt indiſchen Ur⸗ ſprungs, ich verſichere Sie,“ ſagte er. „Sambo, gib Miß Sharp Waſſer.“
Das väterliche Lachen fand an Joſeph, welcher den
Spaß für vortrefflich hielt, ein bereitwilliges Echv. Die
*) Stock⸗Börſe, Fonds⸗Börſe.


