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gemacht, und ihre ſittſamen Augen ſchauten ſo beharrlich auf den Teppich hin, daß es ein Wunder war, wie ſie Gelegenheit gefunden, ihn zu ſehen.
„Ich danke Dir für Deine prächtigen Shawls, Bru⸗ der,“ ſagte Amalie zu dem Feuerſchürer. „Sind ſie nicht prächtig, Rebekka?“
„O himmliſch!“ ſagte Miß Sharp, und ihre Augen richteten ſich, von dem Teppich weg, geradezu auf den Kronleuchter.
Joſeph fuhr immer noch fort, mit dem Schüreiſen und der Feuerzange ein abſcheuliches Getöſe zu machen; vabei keuchte und blies er, und wurde ſo roth, als mit ſeinem gelben Geſichte nur immer verträglich war.
„Ich kann Dir keine ſo ſchönen Geſchenken machen, Joſeph,“ fuhr ſeine Schweſter fort; „aber ich habe Dir doch während meines Aufenthalts in der Schule ein ſehr ſchönes Paar Hoſenträger geſtickt.“
„Guter Gott! Amalie,“ rief der Bruder, ernſtlich beunruhigt, „was willſt Du damit ſagen?“ Zu gleicher Zeit zog er mit aller Macht an der Klingelſchnur, bis dieſelbe ihm in der Hand blieb und ſo die Verwirrung des braven Burſchen noch vermehrte. „Um's Himmels⸗ willen, ſieh doch, ob mein Buggy vor der Thüre iſt. Ich kann nicht warten, ich muß fort. Der T. hole meinen Grvom *). Ich muß fort.“
In dieſem Augenblicke trat der Familienvater herein, als ein ächt britiſcher Kaufmann mit den an ſeiner Uhr⸗ kette hangenden Petſchaften klappernd. „Was gibt es, Emmy?“ ſagte er.
„Joſeph will, ich ſolle nachſehen, ob ſein — ſein Buggy vor der Thüre ſei. Was iſt ein Buggy, Papa?“
„Es iſt ein einſpänniger Palankin,“ ſagte der alte Herr, der in ſeiner Art ein Schalk war.
Bei dieſen Worten brach Joſeph in ein wildes Ge⸗
Reitknecht, Burſche.


