Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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wiſſe, daß ſie mit Miß Pinkerton ſpreche. Rebekka lachte ihr aber ins Geſicht mit einem abſcheulichen, ſarka⸗ ſtiſchen, dämoniſchen Lachen, welches der Inſtituts⸗In⸗ haberin beinahe Krämpfe verurſachte. „Geben Sie mir etwas Geld,“ ſagte das Mädchen, „und ſchaffen Sie ſich ſo mich vom Halſe — oder ſuchen Sie mir, wenn es Ihnen lieber iſt, eine Stelle als Erzieherin in einer ade⸗ ligen Familie — Sie können es, wenn Sie wollen.“ Und immer kam ſie bei ihren ſpäteren Streitigkeiten wie⸗ der auf dieſen Punkt zurück. „Verſchaffen Sie mir eine Stelle — wir können einmal einander nicht ausſtehen, und ich bin bereit, zu gehen.“

Die würdige Miß Pinkerton beſaß, obwohl ſie eine römiſche Naſe und einen Turban hatte, und obwohl ſie ſo groß wie ein Grenadier, und bis daher eine unwider⸗ ſtehliche Prinzeſſin geweſen war, nicht den Willen oder die Stärke ihrer kleinen Zöglingin, und vergebens kämpfte ſie gegen ſie, und ſuchte dieſelbe einzuſchüchtern. Einſt machte ſie den Verſuch, ſie oͤffentlich zu ſchelten; da ver⸗ fiel aber Rebekka auf den vorerwähnten Plan, ihr in fran⸗ zöſiſcher Sprache zu antworten, was das alte Frauen⸗ zimmer ganz und gar aus der Faſſung brachte und zum Rückzuge nöthigte. Um in der Schule ihre Autorität zu behaupten, wurde es nothwendig, die Rebellin, das Mon⸗ ſtrum, die Schlange, den Feuerbrand zu entfernen; und da ſie um dieſe Zeit hörte, daß Sir Pitt Crawley's Fa⸗ milie eine Gouvernante bedürfe, ſo empfahl ſie wirklich Miß Sharp für die Stelle, obwohl dieſelbe ein Feuer⸗ brand, eine Schlange und ein Monſtrum war. „Ich kann, in der That,“ ſagte ſie, „Miß Sharp's Betragen ſonſt nicht tadeln, wenn ich ihr Benehmen gegen mich ſelbſt ausnehme; auch muß ich zugeben, daß ihre Talente und Kenntniſſe ungewöhnlicher Art ſind. Was wenigſtens den Kopf betrifft, ſo macht ſie dem Erziehungsſyſteme, das in meiner Anſtalt befolgt wird, alle Ehre.“

Und ſo brachte die Inſtituts⸗Inhaberin die Empfeh⸗