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die Höhe ſchlug. Sofort fiel der Obriſt ein Bischen zurück, ſenkte ſeine Degenſpitze mit einer abermaligen, ungemein tiefen Verbeugung, und erklärte ſich für voll⸗ kommen ſatisfacirt.
„Eh pien, Vicomte!“ ſagt der junge Prinz, der noch ein Jüngling, und zwar ein franzöſiſcher war, „il ne nous reste qu'une chose à faire.“
Dabei legte er ſeinen Degen auf den Tiſch, und die Finger ſeiner beiden Hände auf die Bruſt.
„Wir müſſen aber noch Etwas thun,“ ſagt er. „Sie errathen es nicht? — Er ſtreckte die Arme aus: — „Embrassons-nous!“
Kaum war das Geſpräch vorüber, als Beatrix in das Zimmer trat: — was ſuchte ſie wohl hier? Sie fuhr zuſammen und erblaßte beim Anblicke ihres Bru⸗ ders und ihres Vetters, gezogener Degen, zerbrochener Degenklingen, und in der Kohlenpfanne noch ſchmelen⸗ der Papiere.
„Bezaubernde Beatrix,“ ſpricht der Prinz mit einem Erröthen, das ihm ſehr gut ſtand, „dieſe Lords ſind von London hergeritten gekommen, wo meine Schweſter in einem verzweifelten Zuſtande liegt, und wo man ihren Nachfolger ſehen will. Verzeihen Sie mir meine Escapade *) von geſtern Abend. Ich war ſo lange Gefangener geweſen, daß ich die Gelegenheit ergriff, einen Spazierritt zu machen, und ganz natürlich trugen mich meine Pferde zu Ihnen. Ich fand an Ihrem klei⸗ nen Hofe, wo Sie mich zu unterhalten geruhten, in Ihnen eine Königin.
„Bringen Sie Ihren Ehrendamen in meinem Na⸗ men meine Huldigungen dar. Ich ſeufzete, während Sie ſchliefen, unter dem Fenſter Ihres Zimmers, und zog mich dann zurück, um in dem meinigen Ruhe zu ſuchen. Dort wurde ich von dieſen Gentlemen in höchſt
*) Unbeſonnenheit; unbeſonnener, leichtſinniger Streich.


