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zu beſuchen, den König veranlaſſen konnte, London ge⸗ ſtern zu verlaſſen, ohne uns davon zu benachrichtigen, denn geſtern war eine günſtige Gelegenheit da, wie ſolche nach aller menſchlichen Wahrſcheinlichkeit ſich nie wieder finden dürfte; und hätte es dem Könige nicht ge⸗ fallen, nach Caſtlewvod zu reiten, ſo ſchliefe vielleicht jetzt der Prinz von Wales im Palaſte von St. James.“
„Tod und Teufel! meine Herren,“ ſagt der Prinz⸗ von ſeinem Bette herunterſpringend, auf dem er an⸗ gekleidet lag, „der Doctor war noch geſtern morgen bei mir, und fagte mir, nachdem er die ganze Nacht bei meiner Schweſter zugebracht, ich dürfe mir jetzt keine Hoffnung machen, die Königin zu ſehen.“
„Es wäre anders gegangen,“ ſagt Obriſt Esmond mit einer abermaligen Verbeugung, „da um dieſe Stunde die Königin vielleicht geſtorben iſt trotz des Doctors. — Der Reichsrath war verſammelt, — es war ein neuer Schatzkanzler ernannt, und es waren die Truppen der Sache des Königs zugethan; auch hatten ſich fünf⸗ zig loyale Gentlemen von den größten Namen dieſes Reiches verſammelt, um den Prinzen von Wales zu begleiten, der um dieſe Stunde der anerkannte Thronerbe ſein, oder auf dem Throne ſitzen könnte, hätte Ew. Majeſtät nicht beliebt, einen Spazierritt zu machen. Wir waren parat; und nur eine Perſon fehlte, Eurer Majeſtät gnädigſte —“
„Morbleu, Monsieur, Sie werfen mir gar zu viele Majeſtäten an den Kopf,“ ſagt der Prinz der, auf dem Boden ſtehend, zu erwarten ſchien, es ſolle einer von uns ihm ſeinen Rock anziehen helfen.
Aber Keiner von uns rührte ſich.
„Wir werden ſchon dafür ſorgen,“ ſpricht Esmond, „daß wir uns in dieſem Stücke künftig nicht mehr allzu oft vergehen.“
„Was wollen Sie damit ſagen, my Lord?“ fragt der Prinz, Etwas wie guet-àpens murmelnd.


