Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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Hof, über dem ſich jetzt ſchon eine kleine Morgenröthe zu zeigen anfing, und wo der Springbrunnen in ge⸗ wohnter Stille plätſcherte.

Sie eilten alsbald in die Loge des Portiers, wo der Bediente vergeſſen hatte, die Thüre zu riegeln, welche in den Hof führte. Die Piſtolen in der Hand, überfielen ſie den armen erſchrockenen Tropf; ſie befah⸗ len ihm vor Allem, ſtille zu ſein. Dann fragten ſie ihn (— mit Esmond ging Alles im Kreiſe herum, und es fehlte nicht viel, ſo wäre er auf den Boden hinge⸗ ſtürzt, während er ſprach —), wann Lord Caſtlewvod angekommen wäre.

Der Burſche ſagte, es ſei derſelbe an dem vergan⸗ genen Abende angekommen: es ſei etwa acht Uhr ge⸗ weſen.

„Und was dann?“

„Seine Lordſchaft ſpeiste mit ſeiner Schweſter zu Nacht.“ „Ob er, der Bediente, dabei aufgewartet habe?“

„Ja, er und my Lady's Kammerfrau hätten auf⸗ gewartet: die übrige Dienerſchaft habe das Nachteſſen zubereitet; — und es ſei kein Wein da geweſen, und man habe Seiner Lordſchaft bloß Milch geben können, worüber er gemurrt; und — und Madame Beatrix habe Miß Luchy ſtets bei ſich, im Zimmer, behalten. Und da über dem Hofe drüben, in des Kaplans Zim⸗ mer, ein Bett geſtanren, ſo habe ſie es ſo geordnet, daß my Lord dort ſchlafen ſolle. Madame Beatrir ſei lachend mit dem Mädchen die Treppe herabgekommen und habe ſich eingeſchloſſen; und my Lord ſei eine Zeit lang ſtehen geblieben, und habe durch die Thüre hindurch mit ihr geſprochen, und ſie hätten ihn ausge⸗ lacht, und dann ſei er eine Weile im Hofe auf und ab geſchritten, ſie aber wieder am obern Fenſter erſchie⸗ nen; und my Lord habe ſie gebeten, herabzukommen und im Zimmer mit ihr ſpazieren zu gehen, ſie aber