den Kurfürſten auf den Thron bringen, und wandten jedes Mittel, das ihnen zu Gebot ſtand, an, um ihren Endzweck zu erreichen.
Auf der Seite der Whigs ſtand nun auch my Lord Marlborough. Seine Vertreibung aus einer ſo ein⸗ flußreichen Stellung, — eine Vertreibung, welche durch die Tories herbeigeführt worden war, hatte dieſen großen Heerführer mit einem Male zu den Whigs hinübergetrieben. Wir hörten, es ſei derſelbe im Be⸗ griffe, von Antwerpen herüberzukommen; und in der That betrat er auch das engliſche Ufer an dem Tage wieder, an dem der Tod der Königin erfolgte. Ein großer Theil der Armee hielt zu dem berühmten Feld⸗ herrn; ſogar die Tories der Armee waren empört über die ungerechten Verfolgungen, denen die whiggiſchen Offiziere ausgeſetzt waren.
Die Hänpter von der Letzteren waren in London, und an der Spitze derſelben befand ſich einer der muth⸗ vollſten Männer der Welt, der ſchottiſche Herzog von Argyle, deſſen Benehmen am zweiten Tage nach dem⸗ jenigen, bei welchem jetzt meine Geſchichte angelangt iſt, die Folge hatte, — wie ſolche Ehrenhaftigkeit und Tapferkeit es auch nicht anders verdiente, — daß das der⸗ malige Königsgeſchlecht auf den engliſchen Thron ge⸗ ſetzt ward.
Unterdeſſen herrſchte unter den Räthen, welche den Prinzen umgaben, keine kleine Meinungsverſchiedenheit in Betreff des Planes, den Seine Hoheit befolgen ſollte. Seine Miniſterin bei Hofe meinte, da ſie glaubte, ſie bemerke bei der Königin eine kleine Beſſerung, man müſſe noch einige Tage oder auch einige Stunden warten, bis der Prinz an das Bett der Königin ge⸗ bracht und als deren Erbe anerkannt werden könnte. Mr. Esmond dagegen wollte haben, der Prinz ſolle, von einer kleinen Abtheilung berittener Garde eskortirt,


