Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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brauchten; ſo war es bei jenem bedeutungsvollen Spiele, das in den nun folgenden drei Tagen geſpielt ward, und wobei die erſte Krone der Welt den Einſatz bildete.

Aus dem Benehmen von my Lord Bolingbroke war für Diejenigen, welche bei dem Projecte betheiligt waren, ſo ziemlich erſichtlich, daß man ſich auf ihn nicht verlaſſen dürfe. Gewann der Prinz die Ober⸗ hand, ſo war es Seiner Lordſchaft gnädige Abſicht, ſich für denſelben zu erklären: gelang es der hannöver ſchen Partei, ihren Souverain auf den Thron zu ſetzen, wer war dann bereitwilliger, als er, auf ein Knie nieder⸗ zufinken und zu rufen: „Gott erhalte König Georg“2 Auch verrieth er ſowohl den einen, als den andern Prinzen, aber gerade zur unrechten Zeit: in dem Augen⸗ blicke, wo er für König Jakob ſich hätte entſcheiden ſollen, ſchwankte und kokettirte er mit den Whigs. Und da er ſich durch die monſtröſeſten Loyalitätsbe⸗ thenerungen, die der Kurfürſt mit Recht verachtete, cvm⸗ promittirt hatte, ſo bewies er, mit welchem Rechte man in St. Germain den Renegaten verachtete, der gerade in einem Augenblicke überging, wo er ſich hätte fern halten ſollen: und ſo verachtete ihn denn dieſer Hof eben ſo, wie zuvor die beherzten und entſchloſſenen Männer ihn verachtet hatten, welche den Kurfürſten auf den engliſchen Thron ſetzten. Sein Name ſtand unter jeder Anklage von Falſchheit, die ſeine Feinde gegen ihn vorbrachten; und der König konnte eben ſo gut, wie der Prätendent Beweiſe von St. John's Ver⸗ rath vorzeigen, die durch ſeine Unterſchrift und ſein Siegel beglaubigt waren.

Unſere Freunde beobachteten ziemlich ſcharf ſein ganzes Thun und Laſſen, ſowie auch das der tapfern und beherzten Whigpartei, die aus ihrem Treiben nur wenig Hehl machten. Letztere wollten um jeden Preis

Henry Esmond. M. 30 .