Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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geradezu nach dem Schloſſe marſchiren, und ganz offen vor den Rath treten.

Während der ganzen Nacht vom neunundzwanzigſten auf den dreißigſten Juli hatte der Obriſt Beſprechun⸗ gen mit Militärperſonen, die hier wohl nicht genannt zu werden brauchen; es genüge die Verſicherung, daß mehrere unter ihnen eine überaus hohe Stellung in der Armee einnahmen, und daß insbeſondere einer von denſelben ein General war, der, als er hörte, der Herzog von Marlborough ſtelle ſich auf die andere Seite, bei dem Gedanken, daß er bald ausmarſchiren und mit dem Herzoge anbinden könnte, mit einem lau⸗ ten Hurrah ſeine Krücke über dem Kopfe ſchwenkte. Von den drei Staatsſecretären war einer uns ergeben: das wußten wir. Der Gouvernenr des Towers gehörte zu uns: die zwei Compagnien, welche in der Ken⸗ ſingtoner Kaſerne lagen, waren gleichfalls gewonnen, und wir waren immer raſch und genau von Allem unterrichtet, was im Innern des Palaſtes ſelbſt vor⸗ ging.

Am dreißigſten Juli, um Mittag, langte die für die Freunde des Prinzen hochwichtige Nachricht an, daß das Rathscomité im Kenſingtoner Palaſte Sitzung halte, und daß Ihre Gnaden die Herzoge von Or⸗ monde und Shrewsbury, der Erzbiſchof von Canter⸗ ſowie die drei Staatsſecretäre dort verſammelt eien.

Eine Stunde darauf kam ein Eilbote mit der weiteren Nachricht, daß die zwei großen whiggiſchen Herzoge, Argyle und Somerſet, unaufgefordert in das Rathszimmer eingedrungen wären, und dort ihren Sitz am Tiſche eingenommen hätten. Nachdem einige Zeit lang debattirt worden, hieß es weiter, verfügte ſich die ganze Geſellſchaft nach dem Zimmer der Königin, die überaus ſchwach, aber immer noch bei Beſinnung warz; und dort empfahlen die Lords Seine Gnaden den