Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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deßhalb nicht in Sorge ſein — hübſch belohnen für Alles, was Sie für ihn gethan.

„Und nun wünſche ich Ihnen eine gute Nacht, und will ich zu Bette, es ſei denn, daß es dem Marquis von Esmond gefällt, ſeinen Collegen, den Nachtwäch⸗ ter, herbeizurufen, damit derſelbe mich nach dem Ken⸗ ſingtoner Wachtpoſten bringe und mir dort ein Nacht⸗ quartier bereite. Leben Sie wohl, und ſeien Sie ver⸗ ſichert, daß ich mich Ihrer erinnern werde! My Lord Caſtlewood, ich kann heut' Abend zu Bette gehen, ohne daß ich einen Kammerherrn brauche.“

Und der Prinz entließ uus mit einer mürriſchen Verbeugung, und ſchloß, während er ſprach, eine Thüre, die, welche in das Speiſezimmer führte, und ſodann hinter uns die andere, durch die wir gingen. Es führte dieſelbe in das Zimmerchen, das Frank Caſtle⸗ wood oder Monſieur Baptiſt bewohnte, und durch wel⸗ ches Martin eintrat, als Obriſt Esmond ihn einen Augenblick zuvor im Zimmer ſah.

An dem nächſten Morgen kam der Biſchof in aller Frühe an. Er blieb einige Zeit in dem Zimmer ſei⸗ nes Gebieters, des Prinzen, wo dieſer ſeinem Rathe all' das Unrecht auseinanderſetzte, das, ſeiner Verſion zufolge, durch die Gentlemen von der Esmond'ſchen Familie an ihm verübt worden.

Der würdige Prälat trat aus dem Conferenz⸗ zimmer mit einer Miene, die lebhafte Zufriedenheit aus⸗ drückte: er war ein Mann, der ſich ſtets zu helfen wußte, — ein Mann von der bewährteſten Treue, und voll von Geiſt und hundert guten Eigenſchaften; zu⸗ gleich war er tadelſüchtig und zum Widerſpruch geneigt, und war überaus eiferſüchtiger Gemüthsart, die nicht umhin konnte, über den Sturz eines Günſtlings zu frohlocken. Und ſo freute es ihn denn faſt wider ſei⸗ nen Willen, als er vernahm, daß das Esmondſche Mi⸗ niſterium ein Ende habe.