Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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Solide zu ſehen; und ich zweifle, ob ſie je auf der Seite, die es verlor, viel Inſpiration ſah. Obgleich aber Esmond, für ſeinen Theil, von die⸗ ſer fabeihaften Beute Nichts bekam, ſo waren doch ein großer Gewinn, den er aus der Campagne zog, die Thätigkeit, die Aufregung, und die wechſelvollen Sce⸗ nen; denn ſie verſcheuchten großentheils ſeine frühere Traurigkeit und den Trübſinn, an dem er bis dahin gelitten. Auf jeden Fall aber lernte er ſein Schickſal frendig ertragen.

Er brachte von dieſer Expedition, die ſchon im Herbſte vorüber war (— denn um dieſe Zeit waren die Truppen ſchon wieder in England —) ein gebräun⸗ tes Geſicht, ziemlich viel Entſchloſſenheit und Stand⸗ haftigkeit, ſowie einen kleinen netten Vorrath von Be⸗ obachtungen und von Wiſſen heim. In England an⸗ gekommen, gab Esmond ſeine Stelle als Secretär bei General Lumley, deſſen Commando jetzt ein Ende hatte, aufz ſodann verabſchiedete er ſich von dem genannten Offizier, der ihm mit vielen freundlichen Worten ſeines Wohlwollens verſicherte, und bekam Urlaub, um nach

London zu gehen, wo er ſein Glück weiter verſuchen

wollte.

Und ſo fand er ſich denn abermals in der beque⸗ men Wohnung ſeiner verwittweten Tante zu Chelſea; auch erfreute er ſich jetzt bei der alten Dame einer größeren Gunſt, denn je Dieß bewerkſtelligte er ins⸗ beſondere durch einen Kamm, einen Fächer, und eine ſchwarze Mantille, wie ſie die Damen von Cadix tra⸗ 6 und von denen my Lady Viscounteß meinte, daß ie ihrer eigenen Art von Schönheit vollkommen ent⸗ ſprächen. Hatte dieſes Geſchenk ſie erfreut, ſo war ſie auf der andern Seite nicht wenig erbaut, als ſie die Geſchichte von der Rettung der Nonne hörte; auch zwei⸗ felte ſie gar nicht, daß ihre König⸗James⸗Reliquie, die er ſtets pflichtgemäß in ſeinem Pulke getragen, ihn vor