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nung ſchwinden, von dieſer Familie nähern Aufſchluß über ſeine Verwandtſchaft zu erhalten.
Mr. Esmond gab dem alten Lector eine Krone für die Nachrichten, die er ihm mitgetheilt, und konnte ſich eines Lächelns nicht enthalten, als er an die Zeit dachte, wo er und ſeine kleinen Spielkameraden, bei der Annäherung dieſer gefürchteten Autorität, ſich aus dem Kirchhofe hinauszuſchleichen, oder ſich hinter den Grabſteinen zu verbergen pflegten.
Wer war ſeine Mutter? Wie hatte ſie geheißen? Wann ſtarb ſie? Es verlangte Esmond, Jemand zu finden, der ihm dieſe Fragen zu beantworten vermöchte; und er kam daher ſogar auf den Gedanken, dieſelben an ſeine Tante, die Vicomteſſe, zu ſtellen, die in aller Unſchuld ſich den Namen zugeeignet hatte, der von Rechtswegen Harry's Mutter gehörte. Allein ſie wußte Nichts, oder that wenigſtens, als wüßte ſie Nichts; auch konnte Mr. Esmond, begreiflicher Weiſe, nicht allzuſehr in ſie dringen. Die einzige Perſon, die ihm hierüber Aufklärung verſchaffen konnte, war Pater Holt, und Esmond fühlte wohl, daß er ſich gedulden müſſe, bis eine neue Chance oder eine neue Intrigue ihn mit ſeinem alten Freunde wieder zuſammenführte, oder dieſen unruhigen, unermüdlichen Geiſt nach Eng⸗ land zurückbrächte.
Die Ernennung zu ſeiner Fähndrichsſtelle, ſowie die Vorbereitungen, welche der Feldzug nöthig machte, gaben dem jungen Herrn bald andern Stoff zum Den⸗ ken. Seine neue Beſchützerin behandelte ihn ungemein freundlich, und zeigte ſich überaus freigebigs auch ver⸗ ſprach ſie ihm, ſich für ihn weiter zu bemühen und Geld auszulegen, um ihm raſch zu einer Compagnie zu verhelfen Sie ſagte ihm, er ſolle ſich hübſch equi⸗ piren, ſowohl in Betreff der Kleidung, als in Betreff der Waffen, und geruhte ihn zu bewundern, als er ſich in ſeinem betreßten Scharlachrocke ihr zum erſten Male


