Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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war ein ſchwacher, von Pfaffen und Weibern beherrſch⸗ ter Mann, mit ſo winzigen Alliirten und Waffen, wie ſeine arme Natur ihn dieſelben wählen ließ, der gegen die Pläne des Feldherrntalents, die Weisheit, und den Muth eines Helden kämpfte.

In einem ſolcher vielen feigen und niederträchtigen Aufträge (— da ich ſie jetzt ſo anſehe, ſo kann ich ſie auch nicht anders nennen —) war alſo Mr. Holt nach Caſtlewvod zu my Lord gekommen, und hatte wieder irgend einen ſichern, unfehlbaren Plan zum Sturze des Prinzen von Oranien vorgeſchlagen. My Lord Vis⸗ count aber hatte, trotz dem, daß er Loyaliſt war, ſeine tiefſte Empörung darüber ausgedrückt, und ſich geweigert, ſich dabei zu betheiligen.

So viel Mr. Esmond aus den Worten des ſter⸗ benden Viscounts hatte entnehmen können, war Pater Holt mit einem vollſtändigen Inſurrectionsplane zu my Lord gekommen; auch ſollte er demſelben den Marguis⸗ Titel anbieten, den König James dem früheren Viscount verliehen hatte. Als aber der Viscount dieſes Auer⸗ bieten zurückwies, da drohte ihm Pater Holt, daß er ſowohl des Gutes, als des Titels von Caſtlewood ver⸗ luſtig gehen würde. um es aber nicht bei der bloßen Drohung bewenden zu laſſen, kam Pater Holt gewaffnet mit der Erklärung, die der verſtorbene Lord nach der Schlacht an der Boyn zu Trim in Irland, in ſeiner Todesſtunde, abgegeben, und welche ſowohl der iriſche Prieſter, als ein franzöſiſcher Geiſtlicher von Holts Orden, der bei der Armee König Jakob's war, empfan⸗ gen hatten. Holt zeigte fernet ein Certificat vor (— wenn auch nicht ein ächtes, ſo doch ein unächtes —),

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wornach der ſelige Viscount Esmond in der Stad

Brüſſel im Jahre 1677 getraut worden war: der Vis⸗ vunt, damals Thomas Esmond, diente um jene Zeit in Flandern bei der engliſchen Armee. Und ferner wollte der Pater, wie er ſagte, nachweiſen können, daß