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Saint Germain — größtentheils Prieſter und Weiber — ihre Intriguen für den jungen Prinzen, James, den Dritten, wie er in Frankreich und von ſeiner Partei hier zu Lande genannt wurde, fort (— dieſer Prinz, oder Chevalier de St. George, war mit Esmond's jungem Zöglinge, Frank, dem Sohne my Lord Vis⸗ counts, in einem und demſelben Jahre geboren wor⸗ den —); und da die Angelegenheiten des Prinzen in den Händen von Prieſtern und Weibern waren, ſo wurden ſie ſo geführt, wie Prieſter und Weiber ſie ſtets führen werden, — das heißt, ſchlau, grauſam, ſchwach, und ſo, daß ein ſchlechter Ausgang gewiß war.
Die Moral der Geſchichte der Jeſuiten iſt meines Frachtens ſo heilſam, als nur eine zu leſen iſt: die Jeſuiten ſind die ſchlauſten, die klügſten, die unermüd⸗ lichſten, und geſchickteſten Plänemacher und Complott⸗ ſchmieder, die es auf dieſer Welt gibt, — aber immer erſcheint wieder ein Tag, wo das empörte öffentliche Gewiſſen ihr ſchwaches Gebäude über den Haufen wirft, und die feigen Feinde der öffentlichen Freiheit ſchimpf⸗ lich davonjagt. Mr. Swift hat dieſe Liebe zur In⸗ trigue, dieſe Leidenſchaft für Geheimthuerei, für Lügen und Verläumdung, die ſchwachen Leuten, dem ſchma⸗ rotzenden Anhange ſchwacher Höfe, anklebt, gar ſchön beſchrieben und charakteriſirt. Solchen Leuten iſt es eigen, die Starken zu haſſen und zu beneiden, und ſich zu deren Ruin zu verſchwörenz auch geht bei ihren Verſchwörungen anfangs Alles gut. — und Alles deu⸗ tet anf den befriedigenden Sturz des großen Opfers hin, bis eines ſchönen Tages Gulliver ſich erhebt, das kleine Geſchmeiß von einem Feinde abſchüttelt, und un⸗ beläſtigt davon geht. Ah! Wohl mochten die iriſchen Soldaten nach der Schlacht an der Boyn ausrufen: „Laſſet uns die Könige wechſeln, und dann wollen wir die Schlacht noch ein Mal ſchlagen!“ Und in der That, der Kampf zwiſchen Beiden war gar zu ungleich. Es


