Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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kurzen Geſtändniſſe meines armen Gebieters ging ſo Viel hervor, baß er erſt ſeit zwei Jahren den wahren Sachverhalt gewußt hatte; damals hatte ihn nämlich Mr. Holt beſucht, um ihn in eine jener vielen Ver ſchwörungen zu verwickeln zu ſuchen, wodurch die g heimen Häupter von König Jakob's Partei in dieſen Lande ſtets bemüht waren, däs Leben oder die Gewal des Prinzen von Dranien zu zerſtören: — Verſchwö⸗ rungen, die dem Morde ſo ähnlich ſahen, in den am gewandten Mitteln ſo feige, und in ihren Endzwecken o verrucht waren, daß unſere Nation gewiß wohl daran gethan hat, der unglücklichen Familie, die ihr Recht nur durch ſolchen ſchändlichen Verrath, durch ſolche dunkle Intriguen und niederträchtige Agenten geltend zu machen wußte, alle Treue abzuſagen.

Es wurden gegen König William Anſchläge ge⸗ macht, die ebenſo unehrenhaft waren, wie die verſteck⸗ ten Mittel, deren ſich Mörder und Straßenräuber be⸗ dienen, und wie der Hinterhalt, den dieſe ihren Opfern legen. Eriſt wahrhaft demüthigend, der Gedanke, daß ein großer Fürſt, Beſitzer eines großen und heiligen Rechts und Vertheidiger einer großen Sache, ſich zu ſo niederträchtigen Mordverſuchen und Verräthereien hergeben konnte, wie ſie durch die Vollmachten und eigenhändige Unterſchrift des unglücklichen Königs Ja⸗ kob bewieſen ſind, wodurch derſelbe ſeine Anhänger in dieſem Lande zu jeder Schandthat aufforderte und be⸗ rechtigte. Was er und ſie „Krieg anfangen“ nannten, war in Wahrheit um kein Haar beſſer, als eine Auf⸗ forderung zum Morde.

Der edle Prinz von Oranien zerriß in ſeiner Groß⸗ muth einfach dieſe ſchwachen Netze der Verſchwörung, in denen ſeine Feinde ihn zu fangen ſuchten: — ſchien es doch, als ob ihre feigen Dolche ſich an der Bruſt ſeiner muthvollen Entſchloſſenheit brächen. Nach König James Tode ſetzten die Königin und ihre Leute zu