Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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ſeine Haarlocken und ich weiß nicht durch was ſonſt noch, bewirkt wurden.

Esmond erinnert ſich noch einiger Dutzend höchſt wunderbarer Geſchichten, die das leichtgläubige alte Weib ihm erzählte. Da war der Biſchof von Autun, der von einer Krankheit geheilt wurde, an der er ſeit vierzig Jahren gelitten, und die ihn, nachdem er für die Ruhe der Seele des alten Königs eine Meſſe ge⸗ leſen hatte, zur Stunde verließ. Da war Monſieur Marais, ein in der Auvergne lebender Chirurg, der an beiden Beinen gelähmt war, und durch die Interceſſion des Königs radical geheilt ward. Da war Philipp Pitet, ein Benedictinermönch: der hatte einen Huſten, der ihn faſt erſticken machte, und an dem er um ein Haar geſtorben wäre. Aber er erflehte vom Himmel Hilfe durch die Verdienſte und die Interceſfion des ſeligen Königs, und alsbald fühlte er, wie ein reichlicher Schweiß ihm aus allen Poren drang: und der Mann

enas zur Stunde, und erlangte ſeine vollkommene Ge⸗

ſhit wieder. Und da war die Frau von Monſieur Lepervier, Tanzmeiſter des Herzogs von Sachſen⸗Gotha, dem ward durch die Fürbitte des ſeligen Königs ein Rhevmatismus abgenommen; — an welchem Wunder auch nicht im Entfernteſten zu zweifeln war, da ſowohl ihr Arzt, als deſſen Incipient ein beſchworenes Zeug⸗ niß ablegten, wonach weder der eine noch der andere in irgend einer Weiſe zu der Heilung beigetragen.

Von allen dieſen Mährchen, ſowie von noch tau⸗ ſend ähnlichen glaubte Mr. Esmond natürlich nur ſo Viel, als ihm gut dünkte, bemerken aber muß er hier, daß der größere Glaube ſeiner Verwandtin ſie alle als baare Münze hinnahm.

Was die engliſche hochkirchliche Partei betrifft, ſo verwarf ſie zwar dieſe Legenden; allein ſie dachte den⸗ noch, daß Wahrheit und Ehre ſie an die Sache des verbannten Königs bänden; auch hatte die exilirte Fa⸗