Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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König Jakob's in London beim Tode dieſes hochbe⸗ rühmten Fürſten, dieſes unbeſiegbaren Kriegers, dieſes weiſen und gemäßi ten Staatsmannes ausbrach. Wie bereits gemeldet, war die Loyalität gegen die Familie des verbannten Königs in dem Hanſe, zu dem Mr. Esmond gehörte, traditionell. Die Wittwe ſeines Vaters ſtand auf König Jakob's Seite mit all ihren Hoffnungen, Sympathieen, Erinnerungen und Vorur⸗ theilen, und war am Spieltiſche, oder bei einer Taſſe Thee gewiß eine ſo lärmende Verſchwörerin, als je eine die Rechte des Königs vertheidigte, oder deſſen Gegner ſchmähete. Das Haus Ihrer Ladyſchaft war voll von verkleideten und unverkleideten Geiſtlichen, — von Leuten, die über St. Germain Etwas zu berichten wußten, — und von Neuigkeitskrämern und politiſchen⸗ Kannegießern, die immer das Neueſte aus Verſailles, ja ſogar auf's Genaueſte die Stärke der nächſten Expedition wußten, welche der König von Frankreich von Dünkirchen abgehen laſſen wollte, und die den Prinzen von Oranien mit ſeiner ganzen Armee und mit ſeinem ganzen Hofe verſchlingen ſollte. Sie hatte den Herzog von Berwick empfangen, als er im Jahre 1696 hier landete. Sie bewahrte ſorgfältig das Glas auf, aus dem er getrunken hatte, und gelobte, daß ſie ſich desſelben nicht eher bedienen würde, als bis ſie, bei der Rückkehr Seiner Majeſtät, König Ja⸗ kob's, des Dritten, Geſundheit daraus trinken könnte; — ſie beſaß Andenken von der Königin, ſowie Reli⸗ quien von der Heiligen, die, wenn die Geſchichte die Wahrheit ſagte, nicht immer eine Heilige geweſen war, ſoweit es ſie und viele Andere betraf. Sie glaubte an die Wunder, die an ſeinem Grabe, wie es hieß, ge⸗ ſchahen, undwußte hundert authentiſche Geſchichten von wunderbaren Kuren, welche durch die Roſenkränze des ſeligen Königs, durch die Medaillen, die er trug, durch