Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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ohne ſie wäre ich vielleicht noch glücklich; — ohne ſie hätte mein armer Knabe noch einen Vater. Was Ihr Herren Galanterie zu nennen pfleget, — das drang in mein Haus ein, und trieb meinen Gatten dem grauſa⸗ men Schwerte entgegen, das ihn tödtete. Sie ſollten ſich bei einer chriſtlich geſinnten Frau dieſes Wortes nicht bedienen, Sir, — bei einer armen Wittwe, der Mutter nun verwaister Kinder, die in ihrem häuslichen Kreiſe glücklich war, bis die Welt in denſelben drang, die böſe, gottloſe Welt, die das Blut der Unſchuldigen nimmt, und die Schuldigen frei ausgehen läßt.“ „Während die betrübte Lady alſo ſprach, Sir,“ fuhr Mr. Steele fort, „ſchien es mir, als ſei ſie noch mehr von Unwillen, als von Kummer beherrſcht. Er⸗ ſatz! fuhr ſie leidenſchaftlich fort, während ihre Wangen und Augen ſich immer mehr belebten, welchen Erſatz bietet Eure Welt der Wittwe für ihren Gatten, und den Kindern für den Mörder ihres Vaters? Der Schurke, der die That verübt, hat nicht einmal eine Strafe bekommen: der Elende! Gewiſſen! Was für ein Gewiſſen hat der, welcher das Haus eines Freundes betreten kann, um einer Frau, die ihm nie etwas zu Leid gethan, Unwahrheit und Inſulten zuzuflüſtern. und das liebevolle Herz meuchleriſch zu durchbohren, das ihm getraut? Die Pairs von my Lord, — von my Lord Schurke, von my Lord Böſewicht, von my Lord Mörder verſammeln ſich, um die Sache zu unterſuchen, und entlaſſen ihn mit ein Paar tadelnden Worten, und ſchicken ihn wieder in die Welt hinaus, damit er Frauen mit ſeiner Wolluſt und ſeiner Falſchheit ver⸗

ſehe und damit er argloſe Menſchen morde, die ihn

gaſtfreundlich aufnehmen. An dem Tage, an dem my Lord, — my Lord Mörder, — (— nie werde ich ſei⸗ nen Namen ausſprechen —) freigelaſſen ward, wurde zu Tyburn ein armes Weib hingerichtet, weil ſie in ei⸗ nem Kaufladen geſtohlen. Ein Mann aber darf einem