Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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Viscounteß geſehen, und bei ihr für ihren unglücklichen Verwandten ein gutes Wort einzulegen geſucht.

Auch glaube ich, daß ich nicht ganz ſchlecht ſprach, mein armer Junge,“ ſetzte Mr. Steele hinzu: „denn wer würde wohl nicht in einem ſolchen Falle und vor einer ſo ſchönen Richterin gut ſprechen? Zwar ſah ich die liebenswürdige Beatrix nicht (— gewiß war ihre berühmte Namensverwandte von Florenz nie auch nur halb ſo ſchön —), ſondern es war bloß der junge Viscvunt mit Lord Churchill, dem älteſten Sohne my Lord von Marlborough's, im Zimmer. Aber dieſe bei⸗ den jungen Herren gingen in den Garten hinunter: ich konnte vom Fenſter aus ſehen, wie ſie mit Stangen nach einander ſtießen, um ſo ein Turnier vorzuſtellen — der Kummer berührt junge Leute nur leicht, und ich erinnere mich noch, daß ich auf dem Sarge meines Vaters einen Marſch trommelte —).

„My Lady Viscounteß ſah nach den beiden ſpie⸗ lenden Knaben hin, und ſprach: „Sie ſehen, mein Herr, man lehrt Kinder Todeswaffen wie Spielzeuge zu handhaben, und aus dem Morde ein Spiel zu ma⸗ chen; — und während ſie ſo ſprach, ſah ſie ſo liebens⸗ würdig und anmuthig aus, und ſtand da als eine ſo traurige und ſchöne Verkörperung der Lehre, deren be⸗ ſcheidener Prediger ich bin, daß, hätte ich meine kleine Schrift, betitelt der Chriſtenheld, nicht ſchon Lord Cutts gewidmet (— ich ſehe, Harry, daß Du das Buch noch nicht einmal aufgeſchnitten haſt; — die Predigt iſt gut, glaub' es mir, wenn auch das Leben des Predigers derſelben vielleicht nicht ganz entſpricht —), — daß, ſage ich, hätte ich nicht ſchon die Schrift Lord Cutts gewidmet, ich um die Erlaubniß angehalten ha⸗ ben würde, Ihrer Ladyſchaft Namen auf die erſte Seite ſetzen zu dürfen. Meiner Treu! Ich glaube, daß ich in meinem ganzen Leben noch nie ein ſo ſchönes Violet geſehen habe, wie das ihrer Augen, Harry. Ihre Ge⸗