Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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ſich bei der unglückſeligen Geſchichte betheiligt hatten, wurden, wie es das Geſetz vorſchrieb, zu Newgate vor ein Geſchwornengericht geſtellt. Nachdem ſie Alle als ſchuldig erfunden worden waren, machten ſie in gleicher Weiſe die Rechtswohlthat der Cleriſei geltend.

Wie männiglich bekannt, ſo lautet in ſolchen Fällen der Spruch dahin, daß der als ſchuldig Erkannte wäh⸗ rene eines Jahres, oder nach dem Belieben des Königs im Gefängniſſe zu liegen habe, und daß er in die Hand gebrannt, oder daß ihm bloß ein kaltes Eiſen aufge⸗ drückt werde; oder aber wird dieſer Theil der Strafe durch die Gnade des Souveräns ganz nachgelaſſen. Und ſo fand ſich Harry Esmond in einem Alter von zwei und zwanzig Jahren als Verbrecher und Gefange⸗ ner; was die beiden Militärperſonen, ſeine Kameraden, betrifft, ſo nahmen ſie die Sache gar leicht. War doch das Duelliren ein Theil ihrer Beſchäftigung; ſie konnten daher auch Einladungen ſolcher Art mit Ehren nicht von ſich weiſen.

Aber bei Mr. Esmond verhielt ſich die Sache ganz anders. Sein ganzes Leben hatte durch den Schwertſtreich, der dem Leben ſeines gütigen Beſchützers ein Ende machte, eine andere Richtung erhalten. Wäh⸗ rend er im Gefängniſſe lag, erkrankte der alte Pr. Tu⸗ ſher und ſtarb; und Lady Caſtlewvod verlieh Thomas Tuſher die erledigte Pfründe, die ſie in ihrer Zärtlich⸗ keit wohl tauſend Mal Harry Esmond zugedacht und verſprochen hatte. Wohl tauſend Mal hatte ſie ihm auseinandergeſetzt, wie ſie ſich nie trennen würden; — wie er ihren Sohn erziehen ſollte; — wie es das höchſte Lebensglück und das größte Lvos in der Lotterie des Lebens wäre, ein Landgeiſtlicher zu ſein, wie der durch ſeinen heiligen Lebenswandel bekannte George Herbert, oder wie der fromme Pr. Ken; — wie ſie (— wenn er durchaus darauf verſeſſen wäre, obgleich ſie ihres Theils geſtände, daß ſie es lieber mit der Mei⸗