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por weſend zurückſank, und den Kopf in der Bettdecke begrub.
Als er ſich umdrehte, ſchlug er mit ſeiner verwun⸗ deten Hand gegen die Wand und es wurde dadurch der Verband verſchoben. Da fühlte er das Blut von Neuem aus der Wunde ſtrömen. Noch erinnert er ſich, daß ihn dieſes Unglück ingeheim freute, und daß er dachte: „Wenn ich nun endigen müßte, wer würde da um mich trauern?“
Dieſe Verblutung oder auch der Kummer und die Verzweiftung, worin ſich der unglückliche junge Mann in dem Augenblicke befand, wo ſich das Unglück ereig⸗ nete, müſſen nach kurzer Zeit bei ihm eine vollſtändige Betänbung hervorgebracht haben; denn er erinnerte ſich ſpäter faſt an gar Nichts mehr: nur ſo viel wußte er noch, daß Jemand, vielleicht ſeine Gebieterin, ſeine, Hand erfaßte, — und daß dann, bei ſeinem Erwachen ein Summen in ſeine Ohren drang, während zwei oder drei Perſonen, die zum Gefängniſſe gehörten, ſein Bett umſtanden, worauf er, in einer Blutlache, lag.
Sein Arm wurde nun durch den Gefängnißchirur⸗ gen, der zufällig an Ort und Stelle war, wieder ver⸗ bunden: und um den Patienten waren die Frau des Gefängnißdirectors und deren Magd, — beide überaus liebe Perſonen.
Als Esmond aus ſeiner Ohnmacht wieder erwachte, ſah er ſeine Gebieterin immer noch im Zimmer; gllein ſie entfernte ſich, ohne ein Wort zu ſagen, obgleich die Frau des Gefängnißdirectors ihm ſpäter ſagte, daß ſie noch eine Zeitlang in ihrem Zimmer ſich aufgehalten, und das Gefängniß nicht eher verlaſſen habe, als bis ſie gehört, daß Esmond höchſt wahrſcheinlich wieder aufkommen würde.
Etliche Tage daranf, als Esmond wieder von einem Fieber genas, das er gehabt hatte, und das ihm in jener Nacht ziemlich ſtark zuſetzte, brachte die Frau des


