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darnieder, und tröſteten ihn doch auch wieder: da kam mit einem Male Henry Esmond's Gefangenwärter, um ihm zu ſagen, daß Jemand draußen ſei, der ihn ſpre⸗ chen wolle; und obgleich er das Geſicht der Perſon nicht ſehen konnte, das in einer ſchwarzen Kapuze ſtak, und obgleich ihre ganze Geſtalt ebenfalls ver⸗ ſchleiert und in tiefe Trauer gehüllt war, ſo errieth doch Esmond alsbald, daß die Perſon, die gekommen war, um ihn zu beſuchen, Niemand anders ſei, als ſeine theure Gebieterin.
Er ſtand von ſeinem Bette auf, auf dem er lag, da er ſich ſehr ſchwach fühlte; und indem er auf ſie zutrat, während der weggehende Gefangenwärter die Thüre hinter ſich ſchloß, ſtreckte er ſeine linke Hand aus (— denn die rechte war verwundet und verbun⸗ den —), und würde die freundliche Hand ſeiner Ge⸗ bieterin ergriffen haben, die ihm während einer ſo langen Reihe von Jahren ſo viele Freundſchaft erwie⸗ ſen hatte.
Aber Lady Caſtlewood wich zurück, ſchlug ihre Kopfbedeckung zurück, und lehnte ſich gegen die große, durch Querbalken befeſtigte Thüre, die der Gefangen⸗ wärter ſo eben hinter ſich geſchloſſen hatte. Ihre Ge⸗ ſichtsfarbe war ein gräßliches Weiß, als Esmond es unter der Kopfbedeckung hervorlugen ſah; und ihre ſonſt ſo ſanften und zärtlichen Augen waren mit einem ſo tragiſchen Blicke des Jammers und des Zorns auf ihn geheftet, daß der junge Mann, der an eine Un⸗ freundlichkeit von Seiten jener Perſon ganz und gar nicht gewöhnt war, nicht umhin konnte, ſeine Blicke von ihrem Geſichte abzuwenden.
„Hier alſo, Mr. Esmond,“ ſagte ſie, muß ich Sie wieder ſehen; — und dahin haben Sie mich gebracht!“
Sie ſind gekommen, um mich in meinem Unglücke zu tröſten, Madame,“ ſagte er (— obgleich er, in Wahrheit, kaum wußte, wie er ſie anreden ſollte: ſo
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