Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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ten Holländer Backſteinen. Wie wir uns doch ſolcher Kleinigkeiten in ſo furchtbaren Angenblicken erinnern — wie wir uns doch des Blattes in einem Buche er⸗ innern, das wir, während ein heftiger Kummer an unſerem Herzen nagte, geleſen habeu! — wie wir uns doch des Geſchmacks des letzten Gerichtes erinnern, das wir vor einem Duell, oder bei einem ähnlichen wichtigen Zuſammentreffen oder Abſchiede gegeſſen haben!

Ueber den Holländer Backſteinen im Badehauſe hing ein rohes Gemälde, das Jakob in haarigen Hand⸗ ſchuhen darſtellte, in dem Angenblicke, wo er, bei Iſak, ſeinen Bruder Eſau um ſein Erſtgeburtsrecht be⸗ trog. Das brennende Papier erhellte das Gemälde.

„Es iſt bloß eine Beichte, Mr. Atterbury,“ ſprach der junge Mann. Er lehnte ſich mit dem Kopfe gegen den Kaminſims; eine Thräneufluth ſtürzte ihm in die Angen.

Es waren dieß die erſten Thränen, die er, ſeit ſein Gebieter die tödtliche Wunde erhalten hatte, ver⸗ goſſen hatte; — erſchreckt durch dieſes Unglück und noch mehr durch das, was der arme ſterbende Edel⸗ mann ihm geſagt hatte, und aufs Peinlichſte berührt bei dem bloßen Gedanken, daß er das Werkzeug ſein ſollte, um dieſes doppelte Unglück über die zu bringen, die er auf dieſer Welt am Meiſten liebte.

„Wir wollen zu ihm hinein gehen,“ ſprach Mr. Esmond.

Sie gingen alſo in das nächſte Zimmer hinein, wo unterdeſſen der Tag zu grauen anfing, — ein Um⸗ ſtand, der my Lords armes, blaſſes Geſicht und ſeine wilden, flehenden, nach Etwas ſuchenden Augen ſehen ließ, die jenes furchtbare, unglückſelige Ausſehen her⸗ annahender Auflöſung hatten.

Es war der Chirurg bei ihm. Derſelbe war in das Zimmer hineingegangen, in dem Augenblicke, wo Atterbury herausgekommen war. My Lord Viscvunt wandte ſeine kranken Augen nach Esmond hin, dem