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Lordſchaft fuhr damals in großer Gala nach dem Hofe, um allda ſeinen Pflichten nachzukommen, während ſein Neffe mit elendem, ſchadhaftem Hute und ditto Feder, und ſeinem mit der Spitze durch das Ende der Scheide dringenden Rappiere, in ſein Speiſehaus in Bell Yard ſchlich, wo man um zwei Pence ſpeiste.
Nach ſeiner Wiederausſöhnung mit ſeinem Oheim fing Thomas Esmond bald an, beſſer auszuſehen und Merkmale von den Wohlthaten einer guten Koſt und friſcher Leinwand zu zeigen. Zwar faſtete er zwei Mal in der Woche und immer ſtreng, allein er brachte es an den andern Tagen wieder ein; und um zu zeigen⸗ wie groß ſein Appetit war, ſagte Mr. Wycherley, Thomas habe damit geendet, daß er jenes ranzige, alte Stück voller Fliegenſchmiſſe, ſeine Cvufine, verſchluckt habe. Am Hofe wollten die Späſſe und Spöttereien über dieſe Heirath kein Ende nehmen; allein was ver⸗ ſchlug das Tom? Fuhr er jetzt nicht in der Kutſche ſeines Oheims nach Hofe, — nannte er ihn nicht Vater? Ja, er konnte wohl lachen, da er die Partie gewonnen hatte.
Dieſe Heirath fand ganz kurze Zeit vor dem Tode König Karls ſtatt, dem der Viscvunt von Caſtlewvod bald in's Grab nachfolgte.
Dieſe Ehe ward durch die Geburt eines Sohnes geſegnet, über den ſeine Eltern mit unendlicher Sorgfalt und Aengſtlichkeit wachten; der aber trotz aller Ammen und Aerzte nur ein kurzes Leben hatte. Sein ſchlechtes Blut rann nicht ſehr lang in ſeinem armen, ſchwachen Körperchen. Schon frühe zeigten ſich an ſeinem Körper Symptome, daß er mit „Skropheln“ behaftet ſei; und cheils aus Aberglauben, theils weil ſie ſich dadurch ge⸗ ſchmeichelt fühlten, gaben ſich my Lord und my Lady, insbeſondere Letztere, nicht eher zufrieden, als bis der arme kleine Krüppel von Seiner Majeſtät in ſeiner


