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Nachteſſen bleiben dürfe: — „Und Du wirſt auch kommen, Vetter, nicht wahr?“ ſprach ſie.
Henry Esmond erröthete, und ſagte:
„Ich — ich ſpeiſe mit Mrs. Workſop zu Nacht.“
„Zum Henker!“ ſpricht my Lord. „Du ſollſt heute Abend mit uns zu Nacht eſſen. Du ſollſt einer Dame keinen Korb geben: oder ſoll er dir einen geben,
Und ſie verwunderten ſich Alle über Henry's Leiſtungen am Speiſetiſche; und wirklich zeichnete ſich auch der arme Knabe durch einen höchſt bemerkens⸗
werthen Appetit aus, was aber minder auffallend wird, weun man bedenkt, daß er Richts zu Mittag gegeſſen hatte, indem keine Seele im ganzen Hauſe an ihn ge⸗ dacht hatte, während der Unruhe und den Vorberei⸗ tungen, welche mit der Ankunft des neuen Lords ver⸗ bunden waren.
„Kein Mittageſſen! das arme liebe Kind!“ ſagt my Lord, ſeinen Teler mit Speiſe füllend. My Lord ſeinerſeits füllte einen Humpen für ihn, und forderte ihn auf, eine Geſundheit auszubringen, worauf Ma⸗ ſter Henry laut ausrief: „Es lebe der König!“ und den Wein hinuntergoß.
My Lord war ganz bereit, dieſe Geſundheit zu trinken, und die meiſten andern Geſundheiten trank er in der That nur zu gern. Er wollte Nichts davon hören, daß Dr. Tuſher (— der Pfarrer von Caſtlewvod, der zum Abendeſſen gekommen war —) ſich entferne, als das Confect aufgetragen wurde; er habe, ſagte er, noch nicht ſo lange einen Kaplan gehabt, um ſeiner müde zu ſein. Seine Ehrwürden leiſtete alſo my Lord bei einer Pfeife Tabak und einer Bowle Punſch noch einige Stunden Geſellſchaft, und ging etwas unſicheren Gan⸗ ges heim, wobei er wohl ein Dutzend Mal erklärte, daß die Leutſeligkeit Seiner Lordſchaft alle Freundlich⸗


