Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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keit übertreffe, die ihm je von der gnädigen Familie Seiner Lordſchaft zu Theil geworden.

Was den jungen Esmond betrifft, ſo war, als er wieder in ſein Zimmerchen getreten war, ſein Herz voll Erſtaunen und voller Dankbarkeit gegen die neuen Freunde, welche dieſer glückliche Tag ihm gebracht. Schon lange, ehe ſich noch im Hauſe Etwas rührte, war er auf, und lag auf der Lauer, ob er Nichts von dieſer ſchönen Dame und ihren Kindern, von dieſem gütigen Beſchützer und Gönner zu ſehen bekäme; und immer beſchlich ihn wieder die Furcht, es möchte der

ütige Willkomm, der ihm am vergangenen Abende zu Lyei geworden, ihm ferner nicht mehr zu Theil werden, und ſich ihr Benehmen gegen ihn ändern.

Es ſtand nicht lange an, ſo kam die kleine Bea⸗ trix in den Garten heraus; ihr folgte ihre Mutter nach, die Henry ſo freundlich grüßte, wie an dem ver⸗ gangenen Tage. Er ſeinerſeits erzählte ihr mit mehr Ausführlichkeit die Geſchichten des Hauſes (— die ihm zu den Zeiten des alten Lords bekannt geworden waren —), und denen ſie mit vielem Intereſſe lauſchte. Sodann ſagte er ihr mit Beziehung auf den vergange⸗ nen Abend, daß er franzöſiſch verſtehe, und dankte ihr für ihre Protection.

„Ei, ei, Sie verſtehen franzöſiſch?“ ſpricht ſie, erröthend. „Da das der Fall iſt, ſo ſollen Sie mich und Beatrix es lehren, Sir.“

Darauf richtete ſie noch viele andere Fragen an ihn, die auf ihn ſelbſt Bezug hatten, und welche beſſer ausführlicher beſprochen worden, als vermittelſt der kurzen Antworten, welche der Junge ſeiner Gebieterin auf ihre Fragen gab.

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