Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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und inmitten des Geräuſches und der Lebehochrufe, welche mit der Ankunft des neuen Lords verbunden waren (— für den man ein Feſt bereitet hatte, und für den Kanonen abgefeuert wurden, und den Grund⸗ holden und Dienerſchaft hoch leben ließen, als ſein Wagen herankam und in den Schloßhof rollte —), nahm auch nicht ein Menſch von dem jungen Henry Esmond, der unbemerkt und allein in dem Bücher⸗ zimmer ſaß, Notiz, bis zum Nachmittage des Tages, an dem ſeine neuen Freunde ihn fanden.

Als my Lord und my Lady im Begriffe waren, ſich wieder zu entfernen, hieß das kleine Mädchen, das ihren Verwandten immer noch bei der Hand hielt, die⸗ ſen mitkommen. „Du gibſt immer einen alten Freund auf, wenn Du einen neuen finden kannſt, Trix,“ ſpricht ihr Vater gutmüthig zu ihr. Dann gab er ſeiner Ge⸗ mahlin einen Arm, und ging hinweg. Von der Gallerie traten ſie in die ſchon ſeit langer Zeit halb zerſtörte Muſikgallerie, und, durch die Zimmer der Königin Eli⸗ ſabeth im Glockenthurme, auf die Terraſſe hinaus, wo man das Schauſpiel eines prächtigen Sonnenunter⸗

angs, ſowie das große, dunkel werdende Gehölze vor

ſch hatte, nach welchem eben ein dichter Schwarm Saatkrähen zurückkehrte; weiterhin ſah man die Ebene und den Fluß, und darüber hinaus das Dorf Caſtle⸗ wood und purpurfarbene Hügel, die prächtig anzu⸗ ſchauen waren. Und der kleine Erbe von Caſtlewvod, ein zwei Jahre altes Kind, war bereits hier, auf der Terraſſe, in den Armen ſeiner Amme, von der er durch das Gras hindurch zu ſeiner Mutter hinlief, ſobald er dieſe erblickte.

„Wenn Du hier nicht glücklich ſein kannſt,“ ſpricht my Lord, die Scene anſchauend, „ſo biſt Du in der That ſchwer zu befriedigen, Rachel.“

„Ich bin glücklich, wo Du biſt,“ ſagte ſie, „je⸗ doch waren wir am Allerglücklichſten zu Walcote Foreſt.“