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über dieſes Abenteuer nachdachte: für den Augenblick fand er auch nicht ein Wort.
„Le pauvre enfant, il n'a que nous,“ ſagt die Dame, ihren Gemahl anſchauend; und der Knabe, der ſie verſtand, obgleich ſie ohne Zweifel das Gegentheil glaubte, dankte ihr von ganzem Herzen für ihre güti⸗ gen Worte.
„Auch ſoll es ihm hier an Freunden nicht fehlen,“ ſpricht my Lord in gütigem Tone. „Soll es ihm daran fehlen, Trix?“
Das kleine Mädchen, deſſen Name Beatrix war, und der das von ihrem Papa gebrauchte Diminutivum galt, blickte Henry Esmond mit einem Paar großer Augen feierlich an, und dann ward ihr Geſicht von einem Lächeln erleuchtet, das ſo ſchön war, wie das eines Cherubs; darauf ging ſie auf ihn zu, und ſtreckte ihm ihr Händchen hin. Ein Schauer von Wonne, Dankbarkeit, und Liebe erfüllte das Herz des Waiſen⸗ kindes, indem es von den Beſchützern, die der Himmel ihm geſandt, dieſe rührenden Worte und Zeichen der Freundſchaft und Güte bekam. Erſt vor einer Stunde noch hatte er ſich ſo ganz allein in der Welt gefühlt: als er am Morgen das gewaltige Geläute gehört hatte, das von dem Caſtlewooder Kirchthurme herab erklungen war, um den neuen Lord und die neue Lady zu bewill⸗ kommen, hatte es für ihn nur Schrecken und Angſt im Gefolge, da er nicht wußte, wie der neue Beſitzer mit ihm verfahren würde, und da die, von denen er einſt Schutz erwartet, entweder vergeſſen oder todt waren. Auch hatten Stolz und Zweifel ihn im Hauſe zurück⸗ gehalten, als der Pfarrer und die Leute vom Dorfe, ſowie die Dienerſchaft des Hauſes my Lord Caſtlewood entgegengezogen waren, um ihn zu bewillkommnen, — denn Henry Esmond war, wenn auch ein Abhängling, doch kein Diener; kein echter Verwandter, obgleich er den Namen führte und das Blut des Hauſes erbte;


